Mittwoch, 17. Januar 2007


Charts

Eigentlich finde ich die überflüssig, denn Besucher- und Kommentaranzahl sind für mich nicht aussagefähig, was die Qualität von Blogs und Blogbeiträgen betrifft (das Gruselkabinett eingeschlossen).

- 2007.01.17, 9:27
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96 Responses to Charts

  1. Schwanzvergleich Jede Bestseller-Liste ist auch ein „Schwanzvergleich“. Es gibt genug Leute, die sich davon nicht nur beeindrucken lassen, sondern dies auch zum Masstab einer Kaufentscheidung machen. Wer einmal auf dieser Bestsellerliste steht, bekommt dadurch immer auch weiter Zulauf – ähnlich ist es mit den Bloglisten. So habe auch ich jetzt manche Blogs (erstmalig) angeklickt – und festgestellt, dass ich nichts verpasst habe.

    Wobei natürlich der Schluss, dass Quantität per se Qualität ausschliesst, auch nicht stimmt.

    Es ist natürlich Unsinn, wenn ein Blogger sagt, dass er nur für sich „bloggt“ (wobei der Begriff „bloggen“ ja definitionsbedürftig ist, aber lassen wir das einmal weg). So kann ich mit dem Begriff des „Antibloggers“ wenig anfangen – das wäre etwa so, als wäre jemand Vegetarier und erklärt mir dies, während er ein Steak isst.

    In der Belletristik gibt es seit vielen Jahren eine „Bestenliste“, in der eine überschaubare Anzahl von Kritikern Neuerscheinungen nach einem Punktesystem bewerten. So kommt jeden Monat eine zwar ebenfalls höchst subjektive Liste zusammen (man kann ja unmöglich alles berücksichtigen), aber wenigstens zählt dabei nicht, ob das Buch auch gut verkauft wurde bzw. gut verkauft werden kann.

  2. honigsaum sagt:

    Ach was, Glückwunsch! Freuen Sie sich einfach! Qualität wird auch schwer überbewertet.

  3. honigsaum sagt:

    Das war übrigens selbstverständlich nicht auf die Qualität IHRES Blogs bezogen!

  4. NibblesChris sagt:

    HEY!!!!
    Sie sind zwei Plätze vor mir. Isch bin äntsätzt!!!

  5. Frau Schaaf sagt:

    Oh… Ist das neu? Bei vielen anderen Bloganbietern gibt es sowas ja schon lange, aber eigentlich schade, dass twoday da jetzt auch nachlegt. Sch*anzvergleiche sind doch doof. 😉

  6. Schwanzvergleich Jede Bestseller-Liste ist auch ein „Schwanzvergleich“. Es gibt genug Leute, die sich davon nicht nur beeindrucken lassen, sondern dies auch zum Masstab einer Kaufentscheidung machen. Wer einmal auf dieser Bestsellerliste steht, bekommt dadurch immer auch weiter Zulauf – ähnlich ist es mit den Bloglisten. So habe auch ich jetzt manche Blogs (erstmalig) angeklickt – und festgestellt, dass ich nichts verpasst habe.

    Wobei natürlich der Schluss, dass Quantität per se Qualität ausschliesst, auch nicht stimmt.

    Es ist natürlich Unsinn, wenn ein Blogger sagt, dass er nur für sich „bloggt“ (wobei der Begriff „bloggen“ ja definitionsbedürftig ist, aber lassen wir das einmal weg). So kann ich mit dem Begriff des „Antibloggers“ wenig anfangen – das wäre etwa so, als wäre jemand Vegetarier und erklärt mir dies, während er ein Steak isst.

    In der Belletristik gibt es seit vielen Jahren eine „Bestenliste“, in der eine überschaubare Anzahl von Kritikern Neuerscheinungen nach einem Punktesystem bewerten. So kommt jeden Monat eine zwar ebenfalls höchst subjektive Liste zusammen (man kann ja unmöglich alles berücksichtigen), aber wenigstens zählt dabei nicht, ob das Buch auch gut verkauft wurde bzw. gut verkauft werden kann.

    • C. Araxe sagt:

      Eben solche Bestsellerlisten beeindrucken mich überhaupt nicht bzw. ist es sogar eher ein Kriterium für die Nichtwahl bei mir. Obwohl ich mich dadurch auch nicht beschränken möchte und eine eigene Meinungsbildung auch hierbei im Vordergrund steht. Weil es natürlich trotzdem für mich interessant sein könnte. Von daher eben keine Pauschalverurteilung.

      Auch als Antiblogger kann man sich dem, was das Bloggen ausmacht, nicht vollkommen entziehen. Das ist schon richtig. Aber man kann immer wieder dagegen rebellieren.

      Grundsätzlich finde ich, dass jedes Blog seinen Wert hat. Und sei es nur für den Schreiber selbst. Das finde ich auch gerade das Gute an Blogs, dass es eigentlich gar nicht um eine Bewertung geht, auch wenn dies natürlich ständig gemacht wird.

    • NibblesChris sagt:

      Dann gibt es natürlich auch Blogs, die vornehmlich der Kommunikation untereinander dienen und die Beiträge dort eher „seicht“ sind, aber viele Kommentare mit sich ziehen.
      Gerade wegen der Community haben die Blogs für mich eine Qualität.

      Zu sensiblen Beiträgen weiß ich – obwohl ich sie hochinteressant finde – meist nichts zu schreiben, weil ich erst mal eine Runde oder zwei über die Themen nachdenken muss.

    • C. Araxe sagt:

      Wenn man so wie ich allein zu Hause arbeitet, ist es schon ganz nett, wenn man in dieser Form etwas Kommunikation hat. Manchmal bin ich aber auch etwas genervt davon, wenn dann nur noch Kommentare um der Kommentare Willen zustande kommen.

      Und es gibt auch eine Menge Beiträge, die keinen Kommentar benötigen. Denn dann nur ständig „stimmt genau” dazuzuschreiben, halte ich für überflüssig.

    • NibblesChris sagt:

      Sehr oft haben die Kommentare auch nicht mehr viel mit dem Thema des Beitrags gemein.

    • C. Araxe sagt:

      Das finde ich nicht weiter schlimm. Ganz im Gegenteil ist das oft gerade interessant, solange es nicht immer die gleichen Themen sind.

  7. Brille sagt:

    Also mal ganz ehrlich: Ab einer gewissen Anzahl von Kommentaren wird mir das sowieso zuviel.

  8. Herzlichen Glückwunsch Ich wußte gar nicht, dass es so was wie Blog-Charts gibt.

  9. derbaron sagt:

    Außerdem rufe ich das neue Blogmotto aus: Masse statt Klasse!
    🙂

  10. C. Araxe sagt:

    Nee, nee, nee. Sie können es aber auch nicht lassen, Herr Baron.

    (Aber es entbehrt nicht einer gewissen Komik, was Sie festgestellt haben.)

  11. sokrates2005 sagt:

    Ach deswegen … führen sie gerade die „Hot Stories“ Charts an. Weil’s eh wurscht is … 😉

  12. C. Araxe sagt:

    Frau Idoru möchte gern in ihrem Blog eine eigene Schwanzvergleichdiskussion, traut sich aber nicht so recht.
    Ich hoffe doch, dass ihr hilfreich zur Seite gestanden wird.

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