Mittwoch, 4. Dezember 2013


Die lieben Kollegen, Teil 24

„ ,Ein guter Personalleiter muss seinen Platz in der Kuschelecke verlassen’, sagt Dieter Wagner, Professor für Organisation und Personalwesen an der Universität Potsdam. ,Mit ein paar schönen Worten an die Belegschaft ist es nicht getan, um sie bei Laune zu halten. ,Stattdessen ist es der Personalleiter, der sich um die Motivation kümmert.’ ”
Das scheint auch mein Personalchef zu wissen – für mich Milch aufschäumen und neue Kaffeebohnen besorgen sind jedenfalls für den Anfang schon mal nicht schlecht.

- 2013.12.04, 12:09
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12 Responses to Die lieben Kollegen, Teil 24

  1. pathologe sagt:

    Stufe 2 ist es dann, wenn er den Kaffee direkt bis an Ihren Schreibtisch bringt, lediglich bekleidet mit einem Spitzenschürzchen? Oder ist Letzteres bereits Stufe 3?

  2. Naja, das Glück liegt eben außerhalb der Kuschelecke. Oder anders gesagt: Nur jenseits der individuellen Comfort Zone geht die Post ab — dort warten Veränderung, Herausforderung, Entwicklung, Selbstbewusstsein, Erfolg und — was der Personalleiter noch nicht weiß — für ihn Verderben, Qual und Sklavenhaltung; eben wie für alle Kollegen:Innen, die so verrückt sind, auch in Ihrer Firma zu arbeiten. 😉

    Raus aus der Kuschelecke

  3. pathologe sagt:

    Müsste dann der Hintergrund außerhalb der Kreise nicht schwarz eingefärbt und mit „Frau Araxes Kühltruhe“ betitelt sein? Wenn sie ein Kissen zur Verfügung stellt, dann kann auch die Comfort Zone schwarz eingefärbt werden.

  4. Das wäre eine Möglichkeit! Eine andere wäre, „Comfort Zone“ durch „Gute Musik“ zu ersetzen und in den großen Kreis „Wo Frau Araxe abgeht!“ zu schreiben. Aber das ist ein anderes bitteres Thema.

  5. pathologe sagt:

    Der Untertitel zu „Wo Frau Araxe abgeht!“ sollte dann aber auch mit „117+“ eingetragen werden.

  6. Wobei 117+ ja auch klar ein veritabler Teil ihrer Comfort Zone ist, weil es sie einfach glücklich macht, als Zeichen ihres dominanten Blogcapo-Charakters von Zeit zu Zeit einen wehrlosen Kommentar über die Klinge springen zu lassen oder durch ihr sprunghaftes, irreguläres Handeln unschuldigen Kommentatoren beständig die Sinnlosigkeit ihres gut gemeinten Tuns vor Augen zu führen. Mit einem Wort: Schon die DNA dieser Frau ist neuronal-depressionsauslösend konzipiert und soll freudige Blogbesucher nachhaltig demoralisieren.

  7. C. Araxe sagt:

    Es gibt übrigens eine ganze Menge Verrückter.

    Und jetzt müssen Sie sich mal entscheiden, um wessen Comfortzone es sich bei Ihrer Grafik handelt. Das ist ja viel sprunghafter als ich es je sein könnte.
    (Auf die DNA komme ich irgendwann später noch zu sprechen.)

  8. C. Araxe sagt:

    Kaffee an den Schreibtisch bringen reicht vollkommen. Wenn, dann noch Schokolade dazu.

  9. dna

    OK, hier schon mal die Diskussionsgrundlage für später.

  10. pathologe sagt:

    Ist das Vererbungslehre nach Mendel?

  11. C. Araxe sagt:

    Ich lasse mal andere zu Wort kommen. In diesem Fall Blaise Pascal: „Die Menschen sind so notwendig verrückt, dass nicht verrückt sein nur hieße, verrückt sein nach einer anderen Art von Verrücktheit.”

  12. What? 😉

    @Herr Pathologe – ich fürchte eher, das geht als provozierte Blutleere nach Neon in die Kriminologie ein.

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