Seit gestern.
2006.01.19, 13:51 -
C. Araxe
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Donnerstag, 19. Januar 2006
Seit gestern.
2006.01.19, 13:51 -
C. Araxe
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… ist von tiefgreifenden Veränderungen zugunsten des Fortschritts, von gegenläufigen Tendenzen und vielfältigen Widersprüchen geprägt.
Bericht des Zentralkomitees der SED an den XI. Parteitag, 1986
2006.01.19, 9:20 -
C. Araxe
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Dienstag, 17. Januar 2006
Die Frau Budenzauberin wärmt ja momentan vergangene Zeiten auf, zuallererst wurde sich mit voller Berechtigung der Thematik Kassetten zugewendet. Dass diese für eine Jugend in der DDR noch viel wichtiger waren, können wahrscheinlich nur jene nachvollziehen, die diese ebenfalls erlebt haben. Denn selbst wenn man gewollt und gekonnt hätte, die Plattenläden hätten kaum etwas hergegeben. So blieb eben wirklich nur selbst aufnehmen übrig. Auch wenn ganz klar die Westmedien bevorzugt wurden (so man denn die Möglichkeit hatte – armes „Tal der Ahnungslosen“ wie es so schön hieß), gab es doch viel hörenswertes bei den Ostsendern. Vor allem bei dem Jugendradiosender DT64. Nicht nur, dass meist mit Rücksicht auf die Hörer die Titel ausgespielt wurden, es gab auch Sendungen, in denen komplette Alben gespielt wurden. Am besten war Parocktikum – Indie-Musik in all seiner Bandbreite. Hier konnte man auch Bands der zunehmend wachsenden Indie-Szene ( Die anderen Bands) der DDR hören.
Für all die Kassetten (wohl knapp 50), die ich damals aufgenommen habe, wurde für jede liebevoll ein Cover gebastelt. Hier im Gruselkabinett habe ich leider keine richtigen Mix-Tapes mehr. Eventuell verstauben die noch bei meiner Mutter. Aber ein paar der alten Tapes geistern auch hier herum. Ein Exemplar ist unten abgebildet. Und auch ein Beweisstück, dass Luxusgüter (Wah! Kassetten waren lebensnotwendig!) sehr überteuert waren, d.h. in Zahlen ausgedrückt: 22 DDR-Mark.
(Anklicken für Großansicht)
2006.01.17, 14:39 -
C. Araxe
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Montag, 16. Januar 2006
Ich liebe Baumärkte. Schier unbegrenzt sind die dortigen Möglichkeiten. Nicht die des Flirtens, auch wenn die dort sehr ergiebig sein sollen – dafür habe ich keine Blicke übrig, ausschließlich die Warenwelt zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Das Angebot wirkt ungemein inspirierend auf mich und wird meist nicht dem ursprünglichen Zweck entsprechend verwendet.
Den Verdacht, dass sich in Baumärkten nicht nur Kunden aufhalten, die gezielt etwas für ihre handwerklichen Vorhaben suchen, habe ich, da mir dies vertraut ist, schon länger. Etwas Gedanken macht man sich dann aber doch, wenn hinter einem ein Kunde, der optisch einem Hinterwäldler-Horrorfilm entsprungen sein könnte, zu einem Beil greift, es beinahe zärtlich in der Hand wiegt und „Schönes Beil“ murmelt, dabei diablolisch grinsend. Das sind nun natürlich böse Verdächtigungen, denen ich allerdings auch schon selbst ausgesetzt war.
Neben Baumärkten besuche ich auch gern Flohmärkte. Beides sind ja sehr schöne Jagdgründe. Es kommt vor, dass ich beide Reviere nacheinander besuche. So auch an einem Tag, an dem ich auf einem Flohmarkt Pfeil und Bogen nebst Köcher erstanden hatte. Diese blieben im Baumarkt nicht unbemerkt.
Ein Kunde machte etwas verängstigt einen Mitarbeiter darauf aufmerksam. Dieser meinte dann aber nur lapidar: „Tja, ist nicht ungefährlich hier.“

2006.01.16, 12:35 -
C. Araxe
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Sonntag, 15. Januar 2006

Und in den Alpen, im Harz, im Teutoburger Wald, in Dänemark, in Schweden, in Norwegen, in Finnland, am Grand Canyon, in Las Vegas (Achtung! Exhibitionisten treiben sich in Auto-Kinos herum), in den Rocky Mountains, in Miami, in Cape Canaveral und, und, und …
Dieser Wunsch wurde nun hier erfüllt.
2006.01.15, 20:32 -
C. Araxe
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Freitag, 13. Januar 2006
„Hier gibt es Wände, die du nicht überwinden wirst, Wände, die ich mit Schimpfworten und Drohungen bedecken werde, Wände, die für immer die Farbe getrockneten Blutes, vergossenen Blutes haben.“
André Breton / Paul Éluard: Die unbefleckte Empfängnis

Rot ist nicht nur an den Wänden. Rot ist in mir.
Hitzig auflodernd, warm glimmend oder auch nur verschorfte Trägheit, in die sich das Feuertier zur Ruhe begeben hat.
Wenn ich die Augen schließe, kann ich es sehen.
2006.01.13, 12:55 -
C. Araxe
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Donnerstag, 12. Januar 2006
Heute beginnt ein neuer Prozess und es gibt immer noch keine Verfilmung. Oder habe ich etwas verpasst?
Nun ja, in zehn, zwanzig Jahren wird es dann sicher auch ein Musical geben.
2006.01.12, 10:02 -
C. Araxe
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All this running around,
well it’s getting me down
Just give me
a pain that I’m used to
I don’t need to believe
all the dreams you conceive
You just need to achieve
something that rings true
Als Kind der Achtziger hörte ich in jungen Jahren viel Depeche Mode und dergleichen. Die musikalische Reise ging dann weiter über Punk, Gothic und Industrial. Inzwischen weile ich wieder öfters in seichteren musikalischen Gewässern, zurück zu den Wurzeln, Retroisierung par excellence – eben auch Depeche Mode gehören dazu. Und ich muss sagen, das neue Album „Playing The Angel“ gefällt mir ausgesprochen gut, wohl auch, weil es Reminiszenzen an frühe Jahre gibt. An dieser Stelle möchte ich nochmals meinen Dank an die Frau Sünderin aussprechen, der ich diese Gabe zu verdanken habe.
2006.01.12, 8:47 -
C. Araxe
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Mittwoch, 11. Januar 2006
Herr Twoblog fragte, Frau Araxe antwortet:
Sie lieben Abwechslung?
Dann schaffen Sie sich eine Katze an, möglichst noch etwas jünger (so wie die hier), dann werden Sie fast täglich mindestens ein aufregendes Erlebnis haben.
Eine kleine Auswahl:
2006.01.11, 15:24 -
C. Araxe
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