Montag, 6. Oktober 2008


Das Gelbe vorm Fenster

Der Herbst weiß, wie das mit dem Abschied nehmen geht.
Den Blick voll sanft leuchtendem Gold und nebliger Milde.
Die Gelassenheit der Bäume. Ihnen fällt das Loslassen leicht – nach und nach lösen sich alle Blätter. Den Rest erledigt der Sturm, mit dem zwar die Kälte kommt, aber auch erfrischende Klarheit.

Und ist da nur der Regen und das Grau, so wird sich alles darin lösen, auflösen. All die Unterscheidungen zwischen Schwarz und Weiß werden keine Bedeutung mehr haben.

- 2008.10.06, 9:58
23 Kommentare - Kommentar verfassen



23 Responses to Das Gelbe vorm Fenster

  1. Mahakala sagt:

    Bei mir ist das Gelbe rot und Wein an der Hauswand gegenüber.
    Auch sehr schön!

  2. was für eine gelungene betrachtungsweise!
    es stimmt, dass der mensch von der natur eine menge lernen kann…nicht nur das loslassen. 🙂

  3. schlepp sagt:

    Also ich liebe ja das Herbstlaub in all seiner Farbenpracht, muß aber zugeben, daß es mich immer wieder etwas … naja … bekümmert, daß es dann halt ab ist und schon wieder ein Jahr rum und so … aber … aldesinesisseweissheid „Mussefogelsihelassemiddewind“

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