Freitag, 26. Februar 2021


Das Leben in Zeiten von Corona, Teil 15

Oder grenzüberschreitende Ersatzhandlung

Bisher bin ich mit dem zweiten Lockdown ganz gut zurecht gekommen. Meine Höhlenkompetenz scheint ganz gut ausgeprägt zu sein. Der erste Lockdown war aber doch viel besser zu ertragen, weil nicht nur die Lebensmittelläden (vor allem die Italienischen!) geöffnet waren, sondern auch die Baumärkte. Wenn man umzieht, ist das schon sehr existenziell. Erst recht, wenn dieser von einer Wohnung in ein Haus mit Garten erfolgt. Nun gibt es natürlich immer noch sehr viel zu tun, aber vieles aus dem Baumarkt Benötigte ist nicht abholbar bzw. online bestellbar oder es lohnt sich keine Online-Bestellung. Nur drei S-Bahn-Stationen weiter eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten – zumindest was Gartencenter betrifft. Vielleicht werde ich mich morgen dahin begeben. Ohne Auto sicher nicht so sinnvoll, da dieses Gartencenter nicht direkt an der S-Bahn-Station liegt, aber es gibt eine schöne Wanderroute durch ein Naturschutzgebiet und zurück könnte man mit einem Bus zur nächsten S-Bahn-Station fahren. Aber ich will ja eigentlich erst einmal nur gucken, mich an dem Angebot ergötzen, das nicht aus Supermarkt- oder Drogeriewaren besteht. Wenn es dort aus meiner Sicht zu voll ist, dann werde ich jedoch darauf verzichten. Aber ich werde dann immerhin eine schöne Wanderung gemacht haben.

- 2021.02.26, 19:36
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2 Responses to Das Leben in Zeiten von Corona, Teil 15

  1. […] solchen kleinen, profanen Sehnsüchten wie der nach einem Baumarktbesuch gibt es auch noch die eine, die ganz große Sehnsucht. Nicht wirklich beschreibbar, aber jene, die […]

  2. […] Baumarktes tun ihr Übriges. Letztes Wochenende war ich ja endlich grenzüberschreitend in einem Gartencenter, was auch sehr inspirierend war, aber wie gesagt ohne Auto unpraktisch zum Großeinkauf. Bei der […]

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