Freitag, 17. Juli 2020


Die lieben Nachbarn, Teil 2

Da hat man endlich wieder einen lauen Sommerabend, sitzt noch zu später Stunde auf der Terrasse und nebenan plätschert immer noch ein Brunnen vor sich hin. Kann man das als Lärmbelästigung bezeichnen oder gar als körperliche Misshandlung? Mein körperliches Wohlbefinden wird jedenfalls zutiefst beeinträchtigt. Ist jedenfalls nicht so schön, wenn man das Gefühl hat, ständig zur Toilette gehen zu müssen. Aber eigentlich geht das noch, wenn man nur angepisst ist und nicht gleich kotzen muss. So wie letztens, als da laut Frei.Wild gehört wurde (auch wenn das zu konformen Zeiten war). Tja, ich wohne nun in einer Hillbilly-Gegend – die Wahlergebnisse sprechen für sich. An meinem früheren Wohnort in zentraler Lage habe ich aber auch einige sehr rechts ausgerichtete Spacken kennengelernt. Bei manchen bewirkten Gespräche über einen längeren Zeitraum erstaunliche Meinungsänderungen. Mal sehen, was hier so geht, auch wenn ich gerade eigentlich sehr gut einfach nur für mich selbst sein kann.

- 2020.07.17, 23:08
3 Kommentare - Kommentar verfassen



3 Responses to Die lieben Nachbarn, Teil 2

  1. iGing sagt:

    Das Plätschern eines Brunnens soll doch angeblich etwas Beruhigendes haben?

    • C. Araxe sagt:

      Nun ja, es kommt wahrscheinlich auch darauf an wie ein Brunnen plätschert. Ich schätze mal, dass sich Lautstärke und Schnelligkeit sehr darauf auswirken, ob man das Geräusch als angenehm empfindet. Und dieser Brunnen ist nun mal sehr laut und hört sich so an, als ob man mit vollaufgedrehtem Hahn eine Badewanne volllaufen lässt.

      • iGing sagt:

        Das stimmt wohl. Es erinnert mich daran, wie unerträglich eine Bekannte den an ihrem Haus vorbeifließenden Bach empfand, denn bei oder nach Regen schoss das Wasser lautstark durch das kanalisierte Bachbett direkt an ihrem Fenster vorbei. Das war wirklich sehr unangenehm.

Schreibe eine Antwort zu iGing Antwort abbrechen