2021.10.07, 19:55 -
C. Araxe
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Donnerstag, 7. Oktober 2021
Geschützt: Die lieben Kollegen, Teil 97
Montag, 4. Oktober 2021
Warnung!
Derzeit ist wieder allerhand unangenehmes Gesindel unterwegs. Und damit meine ich jetzt nicht die Flachdenker oder dergleichen. Es handelt sich vielmehr um den Gemeinen Zeitfresser und den hinterhältigen Müdigkeitsmoloch, die ihr Unwesen treiben. Wie beispielsweise letztes Wochenende. Kaum begonnen, war es auch schon wieder vorbei.
Samstagnacht wollte ich nach Ewigkeiten mal wieder eine Party besuchen, also mit formidabler Musik für Ohren und Beine. Davor am Nachmittag ein African Food Festival genießen und am Abend zwei Filme auf dem Filmfest Hamburg ansehen. Tja, nach dem Futtern reichte es nur noch bis zu einem Film (Hinterland – sehr empfehlenswert!) und dann musste ich den Rest absagen. Weil: müüüüde. Dabei hatte ich die Nacht davor sehr gut und lange geschlafen.
Ohne ausschweifende Nacht war ich am Sonntag zunächst auch recht früh wieder sehr fit und ein ganzer Tag stand zu aktiven Betätigungen bereit. Letztendlich habe ich es aber nur gerade so geschafft, ein Kellerregal aufzubauen und ebendort etwas auf- und umzuräumen. Dann war es plötzlich schon wieder Abend und … genau … müüüüüüde.
Von den Zuständen in der Woche möchte ich erst gar nicht weiter sprechen. Kurz gesagt – alles ist noch viel schlimmer. Also hüten Sie sich! Diese üblen Gesellen schleichen sich zunächst vollkommen unbemerkt an einen heran und ehe man sich’s versieht, wurde man infiziert. Ich wollte schon E-Mails an diverse Biotechnologieunternehmen versenden, damit gegen diese Seuche ein Impfstoff entwickelt wird, aber bisher hatte ich nie Zeit dazu oder war einfach zu müüüüüüüüüüüüüüüüüü
2021.10.04, 17:38 -
C. Araxe
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Montag, 27. September 2021
Wahlvorstand und Qualvorstand
Das kleine Monster hat bei dieser Wahl wieder Engagement gezeigt und war nicht nur Wahlhelfer, sondern gleich Wahlvorstand, wohingegen ich mich nur als stille Reserve meldete. Nach der Wahl unterhielten wir uns noch über politische Einstellungen. Ich meinte wie froh ich wäre, dass das kleine Monster zumindest in politischer Sicht nicht missraten wäre. Woraufhin das kleine Monster entgegnete, dass es das auch als riesiges Problem betrachten würde, wenn es mal Kinder hätte und diese in braune Sümpfe abrutschen würden. Aber dann würde es die zu mir schicken – ich würde das schon richten.
2021.09.27, 17:33 -
C. Araxe
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Mittwoch, 22. September 2021
Die lieben Nachbarn, Teil 8
Meine Nachbarin hatte erfolglos versucht mich anzurufen und schickte mir eine SMS. Sie fragte, ob Mortimer wieder ausgebüxt sei, denn da wäre eine schwarze Katze, die bei uns rein wollte und es würde sich nicht um Einauge handeln. Sehr schön, wenn man solche aufmerksamen Nachbarn hat. Gerade kurz vorher hatte ich jedoch meine Fellmonster gefüttert und die Terrassentür war zu. Also ausgeschlossen, dass es Mortimer oder gar Maldoror war. Aber wenn es auch nicht Einauge war – wer war es dann? Hat sich bei den Katzen in der Umgebung herumgesprochen, dass schwarze Katzen im Gruselkabinett ein formidables Leben führen?
Dabei müssen Katzen bei mir nicht schwarz sein, um sie zu mögen – ich mag sie alle. Natürlich – meinem Naturell entsprechend – üben schwarze Katzen einen ganz besonderen Reiz auf mich aus, aber das schwarze Fell ist auch sehr praktisch im täglichen Umgang, wenn man fast nur schwarze Kleidung trägt, meist schwarze Bettwäsche hat sowie Sessel und Sofa ebenfalls schwarz sind.
2021.09.22, 18:48 -
C. Araxe
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Mittwoch, 15. September 2021
Süß und edel
Heute meldete sich der Empfang unseres Firmengebäudes bei mir. Es ist ein Päckchen für mich eingetroffen. Mit vielen Fragezeichen im Kopf begab ich mich ins Erdgeschoss, denn ich erwartete nichts. Adressiert war das Päckchen an Frau Araxe – privat. Der Absender irgendwo in Deutschland sagte mir nichts. Beim Öffnen wurde aber schnell klar, woher der Wind wehte – aus den USA. Die Ausführung dieses Projektes entpuppte sich nämlich als etwas komplizierter als gedacht, aber wirklich nur minimal. Zum Dank wurde in Deutschland eine Pralinensendung organisiert. Handgefertigte Pralinen, die nur mit einem Etikett „Süß und edel” versehen waren. Während meines Urlaubs hatte keiner meiner Kollegen das Projekt übernommen, aber jetzt waren die Augen groß. Unter solch gierigen Blicken habe ich die Gabe natürlich geteilt. Und natürlich habe ich mich auch gleich bedankt. „Gerne immer wieder” lautete die prompte Antwort.
Dies war ja nicht das erste Mal, dass meine Arbeitsleistung zusätzlich mit Schokoladigem honoriert wurde, wenn es um die Zusammenarbeit mit externen Firmen geht. Die Idee hierzu stammte jeweils nie von mir selbst. Manchmal musste den Versprechungen etwas nachgeholfen werden, aber nicht von mir. Manchmal kommt das Schokoladige aber auch einfach so wie heute.
Ich bin mir sicher, dass ich bei sämtlichen Mails oder Gesprächen nie nur allein das Wort Schokolade erwähnt habe, aber vielleicht sende ich ja unbewusst Botschaften aus, die allerdings ziemlich mächtig zu sein scheinen.*
2021.09.15, 19:45 -
C. Araxe
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Samstag, 11. September 2021
Die Rumänen kommen
Momentan erhält mein Blog exzessive Besuche aus Rumänien. Die Kommentare haben natürlich keine Chance, veröffentlicht zu werden und landen gleich im Spamordner. Es ist aber auch ziemlich einfallslos „How he makes $1,300 per day” versehen mit obskuren Links zu posten. Wenn da nun stehen würde „How he gets on 1,300 gallons of blood per day” oder so, vielleicht noch versehen mit dem Hinweis, dass der Tipp aus Transsilvanien kommt, dann wäre es zwar immer noch Spam, aber ich hätte zumindest etwas Freude daran.
2021.09.11, 19:47 -
C. Araxe
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Auf Murphy ist immer Verlass
Da habe ich nun eine richtig fette Steuerrückerstattung erhalten, aber Dank Murphy muss ich mir gar keine Gedanken machen, was ich mit dem ganzen Geld anfangen soll. Neue Kühlschrank-Gefrierkombi plus Notlösungen, endlose Handwerkereinsätze rund um ein Fallrohr und nun ist auch noch das Display von meinem Laptop kaputtgegangen. Nun ja, da spart man statt Geld eben ein paar schöne Gedanken.
2021.09.11, 19:22 -
C. Araxe
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Donnerstag, 9. September 2021
Endlose Handwerkerstory
Ich glaube, ich werde bald noch eine neue Rubrik aufmachen: „Die lieben Handwerker” ….
Der letzte Stand bei dieser Angelegenheit war ja, dass ich einen Schlammpool auf der Terrasse hatte. Die Rohrreinigungsfirma meldete sich auch prompt nach meinem Urlaub bei mir zwecks Terminabsprache und heute war es so weit. Nach noch mehr Buddelei (übrigens mit der Spielzeuggerätschaft) kam ein recht nutzloser, wenn auch kreativer Sickerabfluss ans Tageslicht: Das Abflussrohr mündete in einem Schlauch, den man nicht mal für eine Waschmaschine benutzen würde. Das kann eigentlich von Anfang an nicht funktioniert haben. In Anbetracht von zunehmenden Starkregen ist aber auch ein professionell gelegter Sickerabfluss nicht so empfehlenswert und eine Möglichkeit zum Anschluss ans Abwassersystem ist quasi nicht vorhanden. Da es sich bei dem Fallrohr um eine nachträgliche Konstruktion handelt und so etwas im vergleichbaren Umfeld nicht vorhanden ist, liegt die Vermutung nahe, dass dieses nur dilettantisch installiert wurde, weil die gemeinschaftliche Dachrinne der Reihenhäuser an dieser Stelle durchhing. Um diese Theorie zu verifizieren wäre es also am einfachsten, erst einmal einen Teil des stützenden Fallrohrs so zu belassen, aber den Abfluss hierdurch dicht zu machen. Wenn alles klappt, dann macht das der Dachdecker nächste Woche.
Der Mitarbeiter der Rohrreinigungsfirma war also fast umsonst da. Fast, denn nun habe ich Klarheit, dass dieser Abfluss nicht zu gebrauchen ist. Neben Klärung der Lage hatte er allerdings noch anderes zu tun: Fellmonster streicheln. Er konnte sich sehr gut vorstellen, dass er hier bleibt und zwei Wochen oder so auf dem Sofa nur mit Katzenstreicheln verbringt. Falls sein Chef dann auftauchen würde, würde der sofort die Sachlage erkennen und allenfalls eine Ablösung schicken.
Beim Quittieren des Arbeitseinsatzes habe ich dann sehr genau hingeschaut, was da aufgeführt war. Insgesamt war er ca. 1 Stunde da. Neben der Anfahrt war da aber nur eine Viertelstunde Einsatz mit Arbeitsmitteln (Nicht meine Schaufel! Zuvor hatte er kurz eine Fräse am Start.) vermerkt. Ich schätze, dass sich das Finanzamt da auch querstellt, wenn Rohrreiniger Katzenstreicheln in Rechnung stellen.
2021.09.09, 20:02 -
C. Araxe
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Die lieben Kollegen, Teil 96
Meine Chefin nimmt an einem Führungskräfte-Meeting teil. Hierzu soll sie einen Gegenstand mitbringen, der zeigt, was am wichtigsten beim Kundenkontakt ist. (Unsere Kund*innen sind zwar eigentlich fast immer Kolleg*innen, aber letztendlich sind wir deren Dienstleister und sie unsere Kund*innen.) Sie hatte sich überlegt, einen Terminkalender mitzubringen, meinte aber, dass sie am liebsten einen Zauberstab mitnehmen würde, aber so etwas hätte sie nicht. Ich auch nicht. Aber ich kann einen zaubern.
Et voilà !

Bevor ich ihr mein Zauberwerk überreicht habe (es ist auch noch Alufolie von der aus der Etagenküche ausgeliehenen Rolle übrig), wurden natürlich noch alle Wünsche der Kolleg*innen in der unmittelbaren Umgebung erfüllt. Ich kann allerdings auch nicht sagen, wann es z. B. das doppelte Gehalt gibt.
2021.09.09, 18:40 -
C. Araxe
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Sonntag, 5. September 2021
Verlockungen, denen ich nicht widerstehen kann
Heute war ich zum Pilzesammeln verabredet. Nicht ganz so passend, wenn man eigentlich seine Tiefkühlvorräte reduzieren muss. Aber nachdem es mehrere Tage nicht geregnet hat, dachte ich, dass man soundso nix findet, aber einfach ein Waldspaziergang ja auch ganz schön ist.
Tja …

Nachdem ein Abendessen zusammengesammelt war, drängte ich dann aber doch darauf, den Wald zu verlassen.
2021.09.05, 18:44 -
C. Araxe
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Vorsicht,
bissige Blogggerin! Inquisition
Katakomben
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