Na das ist ja eine Überraschung!
2018.08.01, 7:00 -
C. Araxe
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Mittwoch, 1. August 2018
Na das ist ja eine Überraschung!
2018.08.01, 7:00 -
C. Araxe
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Montag, 30. Juli 2018
Seit Tagen, seit Wochen, seit Monaten (oder sind es gar Jahre? – auch das Zeitgefühl schmilzt zunehmend dahin) herrscht allgegenwärtig eine Hitze, die man zumindest hierorts so noch nie kennengelernt hat (oder zumindest ich nicht, seitdem ich hier ansässig bin – und das sind auch schon bald drei Jahrzehnte). Gerade in letzter Zeit waren das tagsüber meist locker über 30 °C. Eine Temperatur, die zuvor für mich als nicht überlebensfähig galt. Erstaunlicherweise stelle ich nun aber fest, dass ich damit nicht nur überleben kann, sondern sogar sehr gut damit lebe. Die letzte Zeit ließ sich das größtenteils (von ein paar wirklich anstrengenden Unternehmungen abgesehen, wie z. B. diese) sehr entspannt angehen, da ich ein paar Tage frei hatte und man sich nur aufraffen musste, so schnell wie möglich in kühlende Gewässer zu gelangen. Alle Aufenthalte jenseits von diesen waren aber (bis auf eben gewisse Ausnahmen) gleichfalls sehr erträglich – ich starb wider Erwarten nicht den plötzlichen oder auch langsamen Hitzetod. Ganz im Gegenteil verschmelze ich zusehends mit dieser Hitze. Und es ist mehr Erstaunen als Bedauern, wenn dann doch mal ein paar Tropfen fallen, die fast sofort verdampfen, so dass man sich mehr in den Tropen wähnt als in einer norddeutschen Großstadt, die zwar für Niederschläge bekannt ist, aber mehr im kühleren Bereich. Nun war es aber heute vorbei damit, sich nur damit auf geruhsame Weise zu beschäftigen, wie man auf beste Art und Weise in Gewässer eintauchen kann oder der Hitze einfach damit begegnet, dass man wenig bis gar nichts macht. Das größte Schwitzen wurde heute jedoch weniger durch angestaute Temperaturen evoziert, sondern mehr durch das, was sich in meiner Abwesenheit angestaut hatte. Aber auch hierbei wirkte sich mein zuvor erwähntes Verschmelzen mit der Hitze aus, was sich vor allem in einer großen Gelassenheit ausdrückt. Allgemein reagiere ich auf Stress (zumindest) im Berufsleben recht gelassen – die Hitze steigert dies jedoch zu meiner Verwunderung noch mehr. Irgendwo hatte ich das mal schon geschrieben, dass ich mich mehr als Herbstmenschen bezeichnen würde und mich lange Zeit nördlicheren Gefilden hingezogen fühlte, aber nun finde ich auch in der größten Dürre meine Wurzeln.

Das, was ich für mich als eine Bereicherung (in der Natur, aber nicht nur) wahrnehme hat allgemein gesehen nicht nur Sonnenseiten, sondern (vor allem derzeit) auch viel Schattenseiten. Nichtsdestotrotz – Sonne, Hitze, Sommer –, noch nie war ich damit so eins wie jetzt.
2018.07.30, 23:24 -
C. Araxe
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Mittwoch, 25. Juli 2018

Letztes Jahr trafen wir uns hier im Regen, nun war mehr Sonnenschein kaum vorstellbar. Die Sonne tat ihr Bestes, um auch bis in die tiefsten Schatten des Waldes vorzudringen und den Erdboden zu erwärmen, in dem du schon so lange ruhst und nun auch deine Schwester, die wohl noch mehr als du die Sonne liebte – zwar an einem anderen Ort, aber mit ebenso viel Sonne. Aber egal, was für ein Wetter gerade zugegen ist – die warme Erinnerung bleibt.
2018.07.25, 20:48 -
C. Araxe
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Sonntag, 22. Juli 2018

Da gibt es nicht nur dieses an besonderen Tagen, sondern neben weiteren Geschenken vor allem eine Mutter, die immer noch nicht so richtig begreifen kann, wie etwas so Kleines so schnell so groß werden kann. (Auch sitzend.)
2018.07.22, 10:49 -
C. Araxe
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Freitag, 20. Juli 2018
… in weniger als 24 Stunden auf dem Schienenwege zurückzulegen kann man machen. Manchmal muss und möchte man das sogar. Aber empfehlenswert ist das nicht so. Nicht nur, weil man im Rahmen dieser Aktion fast keine 40 Stunden Schlaf gefunden hat, sondern vor allem, weil die Deutsche Bahn nach wie vor ein Synonym für Verspätung ist.
2018.07.20, 20:55 -
C. Araxe
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Montag, 16. Juli 2018
Heute waren nun wieder Smileys in Mails an mich vom Konzernchef enthalten. Auch wenn es nur ein kleines Detail ist, so finde ich, dass es doch wieder ein Zeichen dafür ist, dass auch in einem größeren Unternehmen nicht alles streng hierarchisch und unpersönlich ablaufen muss. (Und bevor jetzt da irgendetwas unterstellt wird. Das sind keine verkappten Anbaggerversuche, sondern einfach Ausdruck dafür, dass es eben auch Menschen gibt, die einfach Mensch und somit menschlich bleiben – egal, was für eine Position sie einnehmen.) Nun ja, davon abgesehen, dass ich weitestgehend selbstbestimmt arbeiten kann oder im Rahmen dessen kreativ sein kann, ist dieser Job dennoch „nur” ein Broterwerb. Allerdings ein guter. Irgendwo hatte ich das sicher schon mal geschrieben – ohne kreativ zu arbeiten, könnte ich nicht arbeiten –, aber ebenso möchte und kann ich nicht nur rein arbeitsmäßig kreativ sein. Arbeiten ist für mich kein Lebensinhalt, weswegen ich nun auch weniger arbeite, aber ich arbeite gern hier. Genau deswegen ist das alles, was diesen Job betrifft, genau richtig. Es macht mir hier (in dieser Firma nun auch schon acht Jahre) nach wie vor Spaß bzw, schätze ich sehr, was ich mache und machen kann (was irgendwo aufs Gleiche hinaus läuft). Mit anderen Worten – auch in einem Konzern kann man sich wohlfühlen, auch wenn man oft mehr Sand im alteingesessenen Getriebe ist. Und wenn dies geschätzt wird – was will man mehr? Punk bleibt und Smileys sind willkommen. :·)
2018.07.16, 22:06 -
C. Araxe
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Sonntag, 15. Juli 2018
Das, was krank ist, war und ist immer eine Definitionssache. Zeitlich, gesellschaftlich bedingt. Nimmt man hierorts einfach nur die WHO zum Maßstab, so wurde Homosexualität erst 1990 von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen. Und vielfach stellt sich immer noch die Frage, ob nicht die Gesellschaft, in der wir jetzt leben, viel kranker ist. Unabhängig davon fragt man sich, wie man mit Krankheit umgeht. In einer Leistungsgesellschaft wie der unseren sind dann schon mal ein paar Tage drin. Aber chronisch Kranke, erst recht, wenn es um psychisch Kranke geht, sind da ganz schnell draußen. Und das vielmals von allem, was jegliche Hilfe betrifft. Also auch im persönlichen Bereich (die wollten ja nicht, die hätten ja, die könnten ja trotzdem) sind da oft sehr schnell Grenzen erreicht. Was Hilfe betrifft, mag das sicher nicht einfach sein oder manchmal kann man einfach nicht wirklich helfen, aber zumindest dasein. Und sich dann einfach abzuwenden, weil ja soundso nichts zu ändern ist, mag in gewisser Form auch Selbstschutz sein, aber auch Mangel an Empathie und vor allem an Freundschaft, wenn es um Freunde geht. Mit anderen Worten – Freundschaft ist nicht grenzenlos in jeglicher Richtung. Freundschaft bedeutet auch Grenzen zu ziehen. Aber trotzdem freundschaftlich verbunden zu sein. Eben einfach trotz allem da zu sein.
2018.07.15, 3:03 -
C. Araxe
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Donnerstag, 12. Juli 2018
Oft gibt es bei mir so viel, was auf mich einströmt und auch aus bei mir herausbricht, dass die einzig mögliche Reaktion ist, gar nicht darauf zu reagieren. Einerseits ein Innehalten, um in Ruhe erst einmal für mich selbst Klarheit zu finden, alles in irgendeiner Form zu ordnen – wobei das wahrscheinlich weniger mit Ordnung zu tun hat. Andererseits ist es dann aber auch einfach nur so, dass (wenn ich mir eine gewisse Zeit nehme) vieles an Bedeutung verliert. Oder vielmehr nicht an Bedeutung, sondern eher an dem Bedürfnis, sich darüber mitzuteilen. Quasi gegessen, aber die Verdauung ist damit nicht abgeschlossen. Es setzt nur eine gewisse Trägheit ein, um auf dieser Ebene zu bleiben und vieles wird dann einfach egal, obwohl es eigentlich nicht egal ist und auch nicht für mich selbst. Man könnte das beschönigend als Relativierung bezeichnen. Oder auch einfach als bequem. Wobei diese Bequemheit (das ursprüngliche Wort für Bequemlichkeit, aber aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen nicht mehr gebräuchlich) ganz sicher auch ihre Gründe hat.
2018.07.12, 22:09 -
C. Araxe
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Samstag, 7. Juli 2018
Oft könnte man meinen, dass diese überhaupt keine Bedeutung hat. Sicher passiert im Laufe der Zeit sehr viel. Und es ist auch nicht so, dass sich dadurch nichts verändern würde – vor allem man sich jeweils selbst. Aber dann ist es dennoch wieder größtenteils so, dass eine Vielzahl an Jahren, in denen man sich nicht gesehen hat, wiederum eigentlich überhaupt keine Rolle spielen wie z. B. Frau Tilak hier in den Kommentaren feststellte. Mag dies nun positiv oder mitunter auch teilweise negativ wirken – einer gewissen Vertrautheit kann Zeit offenbar nichts anhaben. Nun ja, ich weiß nicht, ob das nur mir so geht. Oder anders herum gesagt, dass diese Vertrautheit etwas ist, die ich einfach und nicht mal bewusst irgendwie herstelle (und das auch nicht nur zeitversetzt bezogen). Dabei würde ich mich trotz emphatischer Tendenzen eher als autistisch bezeichnen.
2018.07.07, 22:37 -
C. Araxe
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Dienstag, 3. Juli 2018
Da ja twoday.net absolut nicht sterben will, habe ich mich nun dazu entschlossen als Alien weiter zu existieren. (Monsterdank an Herrn Neon und ja auch an das kleine Monster.)
2018.07.03, 20:30 -
C. Araxe
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