Knapp 4 Tage:
2019.01.21, 17:35 -
C. Araxe
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Montag, 21. Januar 2019
Knapp 4 Tage:
2019.01.21, 17:35 -
C. Araxe
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Reichlich verspätet bin ich heute Nacht angekommen, aber so richtig angekommen bin ich noch nicht. Momentan herrscht jedoch nur ein Gefühl vor: müde. Ich weiß jetzt auch wieder ganz genau, warum ein Kurzurlaub so heißt – weil er nämlich kurz ist. Um die kurze Zeit besser zu nutzen hieß das Motto „Schlafen kann man auch Zuhause”. Aber erst einmal startet gleich eine neue Arbeitswoche. Schlafen geht also erst später. Und einen Bericht über meinen Aufenthalt in London zu schreiben geht wohl erst noch viel später.
2019.01.21, 8:17 -
C. Araxe
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Samstag, 12. Januar 2019
Heute startete der kleine winterliche Ableger des Fantasy Filmfests, die White Nights. Im Programm sind einige Filme, auf die ich vorab schon sehr gespannt war. Sämtliche Karten hatte ich nicht nur für mich, sondern auch für zwei Freunde schon lange vorher besorgt. Dem Start gleich mit dem ersten Film stand also nichts mehr im Weg. Außer dem Umstand, dass beim Griff in meine Tasche mein Portemonnaie nicht mehr da war… Mir fiel ein, dass ich es am Abend zuvor herausgenommen haben könnte. Könnte. Aber selbst wenn es im heimischen Gruselkabinett zu finden wäre, hätte man keine Karten vor Ort im Kino. Dieses Problem erschien mir erst einmal wichtiger, als den Verbleib meines Portemonnaies zu klären und so wandte ich mich an einen der Veranstalter. Meine Aussage wurde als glaubwürdig befunden und so kamen wir ohne Karten hinein. Zum Film später mehr – ich habe es jedenfalls geschafft, mich auf den Film zu konzentrieren und mich gefreut, dass er mir nicht entgangen ist. Aber danach wollte ich vor dem nächsten Film dann doch sehr schnell nach Hause… Mittlerweile trat das Kopfkino in volle Aktion. Auch wenn ich mir ziemlich sicher war – was, wenn nicht? Tja, ich hatte dann doch wieder mal recht…
2019.01.12, 22:36 -
C. Araxe
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Montag, 7. Januar 2019
Heute war nun für mich der erste Arbeitstag in diesem Jahr und nach ziemlich tiefenentspannter Zeit fiel mir wieder so nach und nach ein wie der letzte Arbeitstag im vergangenen Jahr verlief – nämlich nicht so entspannt. Vielen Leuten ist ja vieles egal, insbesondere wenn es ums Berufsleben geht – Hauptsache ’ne ruhige Kugel schieben. Nicht dass ich mich als Workaholic bezeichnen würde – ganz genau weil es nicht so ist habe ich auch meine Arbeitszeit verkürzt –, aber wenn ich etwas mache, dann mache ich es richtig. Und ich lege mich dann auch schnell mal mit Leuten an, die nur dumpfes Ausführen ihrer Wünsche erwarten. Vollkommen unabhängig davon, um welche Position es sich handelt – betrifft das vornehmlich meine fachlichen Kompetenzen, kann man davon ausgehen, dass ich da – nun ja – etwas anstrengend sein kann (euphemistisch ausgedrückt). Mit diesem widerborstigen Verhalten mache ich es mir oft nicht leicht. Andererseits wird genau dieses teilweise von Anfang an, teilweise erst nach einiger Zeit (wenn erkannt wird, wo meine Intentionen liegen) geschätzt. Meine Chefin ist da recht vorsichtig, versucht mich etwas zu zähmen, steht aber letztendlich hinter mir. Der Konzernobercheffe ist da direkter und nicht nur in diesem Fall. Zumindest wurde mir hierbei berichtet, dass bei ihm versucht wurde, sich über mich zu beschweren. Also es blieb dann eher bei dem Versuch. Und einem Zurechtweisen, dass es sich dabei sozusagen um berechtigte Renitenz handelt, da dass eben auch genau mein Job ist. Etwas Gedanken mache ich mir da allerdings immer noch, denn es geht mir nicht um ein Schlachtfeld, bei dem einer als Sieger hervorgeht, sondern dann letztendlich um gute Zusammenarbeit. Mal sehen, wie das weiterläuft – bisher ruht dieses erst so eilige Projekt bzw. es gab kein weiteres Feedback. (Nur dass ich gehört habe, dass diese aus meiner Sicht unprofessionellen Wünsche bei einer Präsentation nicht so gut ankamen.) Es ist schon etwas her, da gab es ähnliche Problematiken mit einem Geschäftsführer. Probleme hatte nicht nur ich, sondern hatten bzw. haben immer noch viele andere. Mir gegenüber äußert er dann aber inzwischen solche Aussagen, dass er zufrieden ist, wenn ich es bin… Weniger, weil ich ihn mürbe genervt habe, sondern eher, weil er meiner fachlichen Expertise mittlerweile vertraut. So oder so (also nicht nur in leitender Position) kann ich nicht nachvollziehen, dass man meint alles (besser) zu wissen. Ist doch effektiver, sich auf das jeweilige Know-how zu verlassen, als dieses als ’ne omnipräsente One-Man-Show abzuziehen. Egal – ich bin gespannt wie sich das entwickelt und ich bin auch nicht diejenige, die cholerisch rumbrüllt und wilde Drohungen ausstößt. Obwohl…? Wenn, dann… Ach, nee – es gibt schönere Sachen, um wild zu sein. Eines werde ich aber ganz bestimmt nie machen und erst recht nicht, wenn das jemand verlangt: Klappe halten, nicht denken und unter diesen Gegebenheiten einfach machen, was verlangt wird. Und jenseits was Jobmäßiges betrifft erst recht oder vielmehr genau so.
2019.01.07, 20:42 -
C. Araxe
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Freitag, 4. Januar 2019
Nachdem ich mich relativ kurz entschlossen habe demnächst, oder vielmehr sehr bald, nach London zu reisen war ich dann doch etwas erstaunt, als ich mich mit meinem sehr nahen und langjährigen Freundeskreis austauschte. Zu dieser Party, die ja so der Arschkick für mich war, mal wieder nach Ewigkeiten London aufzusuchen, wäre es durchaus vollkommen O.K. gewesen im Schlepptau noch mehr Gäste mitzunehmen. Mir war schon klar, dass nicht jeder ad hoc mal eben so nach London reist – zeitlich, finanziell (die Flugpreise sind allerdings teilweise ein Witz) – das ist eben nicht einfach so machbar. Was mir aber überhaupt nicht bewusst war, war dass eben meine nächsten Freunde noch nie in London waren. Man kennt sich über Jahrzehnte. Die (inzwischen abhanden gekommenden) Freunde, mit denen ich mal in London war ebenso. Und damals (in den 90ern, davor ging es bei mir ja eh nicht) fuhren irgendwie alle Leute in meinem Umkreis nach London. Die harte Tour mit Rainbow… Nun ja, dann aber eben doch nicht alle, wie ich jetzt feststellte. Hin oder her – es macht ja doch keinen Sinn, mal eben so (zumindest ist es auch aus meiner Sicht nicht selbstverständlich, mehr oder weniger ungeplant nach London zu jetten) und dann ziemlich verschiedene Ziele vor Augen hat, also doch mehr das übliche Sightseeing (nachvollziehbar, wenn man noch nie da war) in Anspruch nehmen will oder eher etwas spezieller unterwegs sein will (nachvollziehbar, wenn man schon mal da war). Aber egal, dann bin ich eben größtenteils allein unterwegs. Wenn auch nicht ganz so allein, denn am ersten Abend werde ich dann auch gleich meine Bekannten dort treffen und ich bin schon sehr gespannt auf ihr Londoner Domizil. Und noch mehr auf London überhaupt.
2019.01.04, 23:16 -
C. Araxe
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Donnerstag, 3. Januar 2019
Zugegebenermaßen hat dieser Franz (oder Jorge) die Kritik am (vor-)weihnachtlichen Verhalten mit „Fressen und Hamstern” ziemlich auf den Punkt gebracht. Und davon ausschließen kann ich mich auch nicht, denn für mich zählt jedes Jahr zu dieser Zeit ein Großeinkauf an Nahrungsmitteln dazu. (Zwar eher spezieller, also Richtung italienischer Großmarkt und so, aber dann doch sehr.) Nicht dass ich meine, dass ich über die Feiertage verhungern müsste – eher ein sozusagen gefundenes Fressen, um in Muße im familiären Kreis das eine oder andere Mahl zu genießen. Zeit, sich nicht damit zu beschäftigen zu müssen, was noch im Kühlschrank oder so vorhanden ist. Zeit, um einfach zusammen zu genießen. Und ja, das ist Luxus. Und ja, das ist egozentrisch. So ein bisschen Nächstenliebe zu Weihnachten hilft dann aber auch nicht weiter. Übers ganze Jahr verteilt kann man sicher mehr machen als nun explizit zu Weihnachten. Und oft ist es nicht die gönnerhafte Geste, materiell etwas zu geben, sondern ein simples Lächeln oder ein Wahrnehmen als Mensch zu Mensch. Einfach nur etwas teilen und das nicht nur zu Weihnachten.
2019.01.03, 0:01 -
C. Araxe
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Montag, 31. Dezember 2018
Man kann eigentlich nicht behaupten, dass dieses Jahr nicht viel oder zumindest nicht doch einiges passiert wäre. Im Rückblick gab es da sehr viel (für meine Verhältnisse) an menschlichen Begegnungen. Mit Bekannten und Unbekannten. Mit größtenteils schönen, aber manchmal auch weniger schönen Begebenheiten. So richtig tief eingebrannt (mental, nicht physisch) hat sich jedoch dieser endlose Sommer. Dieses Verschmelzen mit der Hitze, das einen nicht nur vollkommen im Hier und Jetzt leben ließ, sondern auch für grenzenlose Entspanntheit sorgte. Falls das mit dem Wetter nächstes Jahr nicht so klappen sollte, so wünsche ich deshalb nicht nur mir, sondern allen, die sich ebenso darüber freuen würden, ein mindestens vom Gemüt her sonniges
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2018.12.31, 13:38 -
C. Araxe
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Freitag, 28. Dezember 2018
… oder genauer gesagt wie jedes Mal zwischen den Jahren. Die eigentlich immer vorhandenen freien Tage werden vornehmlich zu einem genutzt: zur Hingabe zum vollkommenen Müßiggang. Die Weihnachtszeit war jetzt zwar nicht besonders stressig (Zeiten, in denen ich viel aus familiären Gründen umherreiste und/oder 12-Gänge-Menüs kredenzte gehören schon länger der Vergangenheit an – das ist alles sehr zusammengeschrumpft), aber das Bedürfnis, mehr oder weniger nichts zu tun, ist nach wie vor vorhanden. Gedanklich habe ich zwar schon einige Ideen, was ich in dieser freien Zeit alles machen könnte. Aber dann lasse ich es größtenteils bei den Gedanken. Mit Mühe schaffe ich es, dann doch mal das RL-Gruselkabinett zu verlassen oder Freunde in eben diesem zu gemeinsamen Abenden zu empfangen. Der Tag-Nacht-Rhythmus pendelt sich auf meinen Eulenmodus ein. Das kleine Monster ist gleichfalls keine Nachtigall – und so gibt es nichts, was dieses Schwelgen im Nichtstun hindert. Irgendwie klappt das auch mit den Fellmonstern, dass doch ihre gewohnten Futterzeiten zumindest halbwegs erfüllt werden. Und sie schätzen diesen Müßiggang sehr – wann ist es ansonsten möglich so viel zu kuscheln? Anderseits tragen sie auch massiv dazu bei, dass man sich bei diesem Nichtstun so wohl fühlt. Jedoch kann man von Nutzen reden, wenn man nichts tut? Ja, man kann. Gerade in einer Leistungsgesellschaft wie der hiesigen ist das Nichtstun mehr als Nichtstun, sondern ein revolutionäres Statement! Das mag sich jetzt übertrieben anhören, aber genau genommen ist es das. Gut, Arbeit ist meist doch unumgänglich und Nichtstun keine Alternative. Aber konsummäßig sieht es schon etwas anders aus. Was braucht man da wirklich? Letztendlich sind beispielsweise ein paar Fellmonster mehr wert als alles andere. Schnurren und die Behaglichkeit genießen. Mehr braucht es nicht.
2018.12.28, 23:21 -
C. Araxe
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Montag, 24. Dezember 2018

Was hier zunächst typisch nach Gruselkabinett aussieht, muss es nicht unbedingt sein. Sicher soll diese Botschaft auch verdeutlichen, was für ein Horror Weihnachten vielmals ist. Blut ist allerdings ein ganz besonderer Saft. So muss man damit nicht ausschließlich Grauenhaftes verbinden. Beispielsweise Liebe, Familie … passen gleichfalls zur Symbolik was Blut als auch Weihnachten betrifft. Dies kann jedoch auch wieder mit Grauenhaftem verbunden werden. Aber man kann es ja mal versuchen, voller Herzblut ein paar schöne (oder von mir aus auch besinnliche) Tage zu verbringen. In diesem Sinne: lassen Sie es bluten!
2018.12.24, 13:27 -
C. Araxe
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Freitag, 21. Dezember 2018
… gibt es manche Leckerei:

Die Schädelmanufaktur im RL-Gruselkabinett läuft auf Hochtouren. Handelte es sich hierbei noch um eine herzhafte Variante (Pizzateig mit Tomate-Mozzarella-Füllung), so ist nun volle Bandbreite Süßes angesagt. Gebackenes Marzipan mit Walnüssen oder weiße Schokolade mit Kokosraspeln bzw. gebrannten Mandelsplittern und Honig schmecken in Schädelform noch viel besser!
2018.12.21, 20:38 -
C. Araxe
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