
2005.02.09, 13:07 -
C. Araxe
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Mittwoch, 9. Februar 2005

2005.02.09, 13:07 -
C. Araxe
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Dienstag, 8. Februar 2005
Fasching. Damit habe ich schon das erste Problem (jeder, der keine rheinland-patriotischen Neigungen hat, wird wissen, was ich meine). Steigerung: Kinderfasching. An und für sich ein gern gesehener Anlass, das kleine Monster zu verwandeln. Wenn da nicht ein Motto vorgegeben wäre: Dschungel. Hört sich erst einmal spannend an. Aber dann …
Tarzan? Nö, keine Lust auf ein krankes kleines Monster wegen Unterkühlung. Tiger war er schon und Wiederholungen gibt’s nicht. Von daher habe ich auch noch gut in Erinnerung, dass man doch nicht mal eben so ein Kostüm näht. Für einmal Tragen finde ich es aber auch zu teuer, eines zu kaufen (naja, etwas nett sollte es schon aussehen und wäre dementsprechend nicht billig). Nach der Betrachtung der sich zunehmend ausbreitenden Deko erkannte ich, dass das mit dem Dschungel nicht so ernst gemeint war, sondern eher Richtung Afrika ging. Das half mir zunächst auch nicht weiter.
Zusammengefasst: Es sollte originell, aber weder zeit- noch kostenintensiv sein. Das Problem löste sich umgehend, als ein Blick auf meine Strumpfsammlung fiel und daraufhin das kleine Monster geringelte Overknees anzog, die sogar passten (doch recht verwunderlich bei meiner Beinlänge). Der Rest ergab sich quasi von selbst:

Aber schon ergaben sich neue Probleme: „Machst du dein Bett noch?“ „Sag‘ mal, weißt du nicht, dass Zebras so etwas nicht können?“
2005.02.08, 10:58 -
C. Araxe
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Montag, 7. Februar 2005
… sind gut für schöne Träume. Sagte das kleine Monster.
Da hat es sicher Recht.
Gemeint war allerdings, dass Betten neu bezogen werden.
Edit: Warum sagt mir denn keiner, dass ich da oben am Rumstottern war?
2005.02.07, 9:18 -
C. Araxe
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Samstag, 5. Februar 2005
Die Sonne scheint, der Himmel so blau. Bestes Wetter für einen Flohmarktbesuch. Das Revier der Sammler und Jäger. Ganz so entziehen kann ich mich diesen Instinkten nicht, muss aber nicht unbedingt mit Beute nach Hause kommen. Nicht alles, was man schön findet, muss man besitzen. Ganz zu schweigen davon, was man wirklich braucht. So komme ich meistens mit leeren Händen von solchen Örtlichkeiten nach Hause.
Nicht so heute. Der Inhalt dieses Koffers war doch zu sehr nach dem Geschmack der Bewohner des Gruselkabinetts. Der stets vorhandene Forscherdrang muss immer wieder aufs Neue befriedigt werden. … jetzt geht es allen Mikroorganismen an den Kragen.
Wer wissen will, was sich im Koffer befindet – einfach anklicken!
2005.02.05, 17:27 -
C. Araxe
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Freitag, 4. Februar 2005
Habe ich gerade bekommen für gute Zusammenarbeit und habe heute noch kein Stück Arbeit gemacht …
(Nun ja, hab dafür gestern schon etwas vorgearbeitet.)
2005.02.04, 11:04 -
C. Araxe
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Donnerstag, 3. Februar 2005
Gestern Abend fand nun der schon länger geplante Svankmajer-Videoabend statt. Ich liebe die Filme dieses Meisters des Animationsfilms. Wer jetzt bei Animationsfilm an Produkte aus dem Hause Pixar o.ä. denkt, sollte das ganz schnell wieder vergessen. Zumindest handelt es sich hierbei nicht um Familienfilme (auch wenn die Filmmusik typisch tschechisch ist und einen an die unvergessenen Kinderfilme aus ferner Zeit erinnert) und sämtliche Animationen kommen außerdem ohne digitale Bearbeitung aus. Mag sein, dass diese Form etwas antiquiert ist, aber sie besitzt ganz viel Charme. Durch diese Handarbeit kann wohl auch erst eine so ausgeprägte Liebe zum Detail entstehen. Eine grenzenlose Phantasie bannt surreale Welten auf die Leinwand (leider doch eher Bildschirm – im Kino hat man nur sehr selten die Möglichkeit), die meist doch nur einen Schritt vom alltäglichen Leben entfernt sind. Hier werden Träume Wirklichkeit und es gibt eben auch Albträume.
Eine Auswahl musste getroffen werden, da so ein Abend irgendwann doch einmal zu Ende ist, vor allem wochentags. Zwei Filme und zwei Kurzfilme wurden es letztendlich:
Virile Games
Fußball ist ein sehr brutales Spiel, bei dem es um Leben und Tod geht, was sich vortrefflich mit Knetmasse darstellen lässt. Und die Gewalt ist nicht nur auf das Stadion begrenzt. Sie findet mühelos, ohne dass es überhaupt bemerkt wird, ihren Weg ins heimische Wohnzimmer. Und das trifft ja nicht nur auf Fußball zu.
Down to the Cellar
Ein kleines Mädchen muss in den dunklen Keller zum Kartoffeln holen. Alles dort ist beängstigend. Gefräßige Schuhe, prügelnde Holzscheite, die mit Kohle backende Nachbarin, schwarze Katzen und vieles mehr. Die Kartoffeln leisten zudem auch noch Widerstand. Es entsteht ein Grauen, dass vollkommen ohne die üblichen Horror-Klischees auskommt.
Conspirators of Pleasure
„The first entirely erotic movie without coitus“ (Jan Svankmajer)
Hier geht es um doch sehr ungewöhnliche Leidenschaften. Verwendung finden Brotkügelchen, Teigrollen, Hühnerblut, Elektronik-Fachzeitschriften, Topfdeckel, Fuchsschwänze, Maurerkellen, Karpfen, Stroh, Regenschirme und einige andere obskure Objekte. Alle Protagonisten suchen ihre Erfüllung, die sie letzten Endes doch nicht erreichen.
Little Otik
Unerfüllter Kinderwunsch kann zu Wahnvorstellungen führen. Der Fischhändler fischt Babies aus dem Becken, selbst eine Melone beinhaltet eins. Was allerdings passiert, wenn der Wahn zur Realität wird, erfährt ein kinderloses Ehepaar mit einem Baumstumpf, den sie an Kindes statt annehmen. Das freudige Lächeln über den Nachwuchs verwandelt sich sehr schnell in ein schreckenverzerrtes Gesicht, als der Hunger des nicht mehr ganz so kleinen Otiks nicht mehr zu stillen ist.

Dem kleinen Otik werden die WurzelnNägel geschnitten.
2005.02.03, 19:53 -
C. Araxe
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Mittwoch, 2. Februar 2005
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2005.02.02, 19:06 -
C. Araxe
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Dienstag, 1. Februar 2005
Ich verstehe es nicht so ganz. Die unbändige Freude über Amazon-Lieferungen. Wirklich unbegrenzte Welten, unabhängig von „Geiz ist geil“, gibt es für Bibliophile hier.
2005.02.01, 23:51 -
C. Araxe
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Warum sagt mir denn keiner, dass es ein neues Video von Interpol gibt. Ich kriege doch so etwas immer nur mit, wenn ich beim Staubwischen zufällig die Fernbedienung des Fernsehers betätige.
Sehr schön.

Allzu oft sollte man ich aber nicht Interpol hören. Das macht nur sentimental …
„Why can’t we just play the other game?
Why can’t we just look the other way?“
2005.02.01, 19:47 -
C. Araxe
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Montag, 31. Januar 2005
Jaja, den Spruch kenne ich. Aber dass das auch für eine schöne Umgebung gilt, war mir bisher nicht so bewusst. Es war zumindest eine recht anstrengende Angelegenheit, ca. 120 kg (gefühlt noch mindestens eine Null ran) Material für die Verschönerung des Gruselkabinetts vier Stockwerke hinauf zu schleppen. (Nein, sonst habe ich nichts zu tun.)
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Vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung.
2005.01.31, 19:02 -
C. Araxe
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