Auf dem Weg zur Arbeit setzte sich mir in der S-Bahn ein junger Mann gegenüber, der hektisch auf seinem Handy auf Google-Maps hin und her wischte. Mein Blick fiel auf einen Aufnäher auf seiner Jogginghose. Маріуполь stand dadrauf. Sofort sprach ich ihn via Übersetzungstool auf Ukrainisch an, ob er Hilfe bräuchte. Freudig bejahte er meine Frage. Er wollte zum Hauptbahnhof und war sich unsicher, ob er auf dem richtigen Weg wäre. Das war er und dankend lehnte er sich nach meiner Antwort nun lächelnd entspannter zurück. Auch wenn ich ihm etwas helfen konnte, kam mir das im Angesicht der Lage so hilflos vor. Es ist einfach viel zu wenig, was man persönlich außer zu spenden und kleiner Hilfeleistungen wirklich tun kann.
-
Vorsicht,
bissige Blogggerin! Inquisition
Katakomben
Oktober 2026 M D M D F S S 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Offene Wunden
- Trial and Error – Das Gruselkabinett bei Halbgötter in Weiß mit Halbwissen
- Halbgötter in Weiß mit Halbwissen – Das Gruselkabinett bei Als Vampir versagt
- Die lieben Bewohner*innen, Teil 8 – Das Gruselkabinett bei Die lieben Kolleg*innen, Teil 1
- Voll und ganz ausgeblutet – Das Gruselkabinett bei Es wird hart und blutig
- Fantasy Filmfest u. a. – Das Gruselkabinett bei Meanwhile on Earth (Pendant ce temps sur Terre)
- Fantasy Filmfest u. a. – Das Gruselkabinett bei Daaaaaalí!
- Schluss mit der Herumtreiberei – Das Gruselkabinett bei R.I.P. Mortimer
- Kurz, aber sehr schön – Das Gruselkabinett bei Abschied von liebgewonnenen Ritualen
- R.I.P. Mortimer – Das Gruselkabinett bei Ewiger Pfotenabdruck im Herzen
- Die Blogpausen werden länger – Das Gruselkabinett bei Als Vampir versagt
Gehenna