Donnerstag, 16. November 2006


Schicksal

(Hugo Lederer: Das Schicksal, Ohlsdorf)

Vorherbestimmt oder auch nicht. Vieles entzieht sich dem Einfluss, es selbst in die Hand zu nehmen. Gegen manches wehrt man sich wiederum selbst mit Händen und Füßen. Und stets die Frage: Kampf oder Aufgabe? Etwas zu bezwingen muss nicht zwangsläufig zum Sieg führen. Sich fügen, weil es nicht zu ändern ist oder dann doch nur aus Feigheit und Bequemlichkeit nachgeben. Immer und immer wieder muss man die Antworten finden.

- 2006.11.16, 11:16
34 Kommentare - Kommentar verfassen



34 Responses to Schicksal

  1. NibblesChris sagt:

    Irgendwie fühle ich mich jetzt sehr müde.

  2. honigsaum sagt:

    Tja, das ist so global wohl nicht zu beantworten. Was für ein Leben will man führen?

  3. „Immer und immer wieder muss man die Antworten finden.“
    Und selbst dann weiß man nicht, ob sie richtig sind.

  4. gulogulo sagt:

    wies is so is, wärs anders wärs anders.

  5. schneck06 sagt:

    der zufall ist das schicksal des schicksals. ich möchte nicht in der haut des schicksals stecken. da wäre ich schon lieber der zufall.

  6. Iggy sagt:

    gibt es denn den freien willen? vielleicht. aber kann er etwas bewirken? weiß ich auch nicht…

    • C. Araxe sagt:

      Sicher gibt es da Grenzen. Nur müssen die jedes Mal neu ausgelotet bzw. überhaupt erst erkannt werden. Manchmal bekommt man das ja gar nicht so mit, wo man eingeschränkt wird oder sich selbst einschränkt. Und nicht jede Grenze muss man akzeptieren.

  7. twoblog sagt:

    Nice picture. Mit welcher Kamera?

  8. Eugene Faust sagt:

    Sehr weise, Frau Araxe!
    Ihre Texte generell – ob ernst oder lustig – finde ich immer sehr ansprechend.

Kommentar verfassen