2024.05.08, 20:23 -
C. Araxe
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Mittwoch, 8. Mai 2024
Geschützt: Die lieben Kollegen, Teil 112
Samstag, 4. Mai 2024
Geschützt: Glücklich wie lange nicht mehr
2024.05.04, 0:03 -
C. Araxe
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Freitag, 26. April 2024
Meanwhile on Earth (Pendant ce temps sur Terre)
Frankreich, 2024
Regie: Jérémy Clapin
Darsteller: Sofia Lesaffre, Sam Louwyck, Megan Northam, Catherine Salée, Roman Williams

Elsa hat ihren älteren Bruder auf sehr ungewöhnliche Weise verloren. Dieser ist im All seit ein paar Jahren verschollen, als er an einer großen Weltraummission teilnahm. Das kreative Mädchen hat ihre Zukunftspläne nicht weiter verfolgen können, da sie permanent mit dem Schicksal ihres Bruders Franck beschäftigt ist und arbeitet nun in einem Altersheim. Sie ist zwar weiterhin noch nebenbei künstlerisch tätig, aber der Besuch einer Kunstschule ist in weite Ferne gerückt. Die Hoffnung, dass ihr Bruder noch lebt, gibt sie nie auf und eines Tages scheint diese Hoffnung in greifbarer Erfüllung, als Außerirdische Kontakt mit ihr aufnehmen. Aber diese stellen Bedingungen. Sehr krasse Bedingungen.
Bei diesem Sciencefiction-Drama, das teilweise sehr ruhig und realistisch, aber auch oft surreal und ebenso brutal blutig inszeniert ist, geht es weniger um das Genre Sciencefiction, sondern mehr darum, wie Trauer verarbeitet wird und was moralisch vertretbar ist. Hierbei ist es dann auch egal, was real ist. Nicht egal ist, dass bei den Thematiken viel Potenzial verschenkt wurde und der Film mitunter nicht so schlüssig ist. Aber sehenswert ist dieses Debüt auf jeden Fall. Visuell, schauspielerisch und gedanklich wird einiges geboten.
2024.04.26, 20:07 -
C. Araxe
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Donnerstag, 25. April 2024
Love Lies Bleeding
Großbritannien / USA, 2024
Regie: Rose Glass
Darsteller: Dave Franco, Ed Harris, Jena Malone, Katy M. O’Brian, Kristen Stewart

(Den Anfang habe ich leider verpasst, denn es gab schon wieder innerhalb kurzer Zeit eine Streckensperrung wegen spielender Kinder auf/an den Gleisen. Jemand meinte, dass in diesem Fall das kompromisslose Durchfahren doch ein guter Start für die Fantasy Filmfest Nights gewesen wären … Aber ich bin ja doch eher kinderfreundlich und nicht so die Splatterfreundin. Nervt natürlich trotzdem – vor allem, wenn es gleich am nächsten Tag das nächste Desaster gab und zwei Tage alle S-Bahn-Strecken rings um den Hauptbahnhof gesperrt waren. Von anderen Besuchenden habe ich erfahren, dass ich zumindest wohl genau richtig kam, als die Handlung des Films begann – zuvor wurden die einzelnen Charaktere vorgestellt. Das wäre sicher auch interessant gewesen, aber ist noch halbwegs verzichtbar. Aber nun zum Film.)
Jackie stammt aus ländlicher Gegend in Oklahoma und ist trampend nach Las Vegas zu einem Bodybuilder-Content unterwegs. In einem Kaff in New Mexico legt sie einen Stopp zum Geldverdienen ein. Nebenbei will sie auch weiter trainieren und landet in einem Fitness-Studio, in dem Lou mehr als missmutig jobbt. Der Laden gehört Lous kriminellen und die Kleinstadt beherrschenden Vater. Und ausgerechnet bei diesem fängt Jackie ihren Job an. So schnell, wie die beiden Frauen zueinander finden, so schnell entwickeln sich auch todbringende Abgründe, in die die beiden hineingeraten. Maßgeblich getragen von dem familiären Background von Lou, aber auch durch Steroide und Missverständnisse in ihrer Beziehung.
1989 spielt sich dies alles ab, als Bodybuilding noch einen ganz anderen Status hatte und lesbische Beziehungen im kleinstädtischen Umfeld problematisch waren – was heutzutage ja leider teilweise wieder zunimmt. Die doch recht originelle Geschichte, die hier erzählt wird, ist auf jeden Fall sehr stimmig umgesetzt und gekonnt werden auch surreale Szenen eingebaut. Die Hauptdarstellenden sind top. Es wird sich auch nicht gescheut, Sex und Brutalität sehr explizit zu zeigen – aber niveauvoill. So ist das vielleicht eher Hardcore, aber mit Anspruch und feministisch. Sehr sehenswert ist dieser Film definitiv.
2024.04.25, 17:53 -
C. Araxe
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Montag, 22. April 2024
Geschützt: Der Lauscher an der Wand …
2024.04.22, 22:11 -
C. Araxe
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Freitag, 12. April 2024
Ein Loblied auf die Freundschaft
Ich finde es einfach monstermäßig gut, dass ich freundesmäßigen Beistand habe, der mir immer zur Seite steht.
2024.04.12, 19:52 -
C. Araxe
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Samstag, 6. April 2024
Die 20er Jahre
Wenn davon die Rede ist, verbinde ich damit immer noch an erster Stelle die 1920er und nicht die Zeit, in der wir leben. Und ich war dann schon etwas verwundert, dass das beim kleinen Monster ganz anders aussieht, also vornehmlich die hiesige Zeit damit bei ihm gemeint ist.
Auch wenn ich die1920er nicht erlebt habe, ist der Mythos so präsent. Die „Goldenen”, die mit so viel sozialen Umbrüchen verbunden waren, die sowohl mit viel mehr Freiheit und Demokratie verbunden waren als auch mit tiefgreifenden Krisen.
Und die jetzigen 20er? Auch wenn die im vorherigen Jahrhundert schon sehr komplex waren – wird es im Rückblick für die hiesigen einen prägnanten Ausdruck dafür geben? Mir ist schon nichts Prägendes für die 0er und 10er Jahre bekannt. Beispielsweise musikalisch hört das für mich fast schon in den 80er Jahren auf – danach gab es nur Crossover und Recyceltes, nichts wirklich Neues.
Sicher hat sich einiges getan, wie z. B. der bewusstere Umgang mit Sprache (auch wenn PC aus meiner Sicht teilweise etwas überambitioniert ist, finde ich es doch wichtig, dass man sich seiner Wortwahl bewusster ist). Aber was die jetzigen 20er sind, könnte ich nicht mit ein, zwei Worten zusammenfassen.
2024.04.06, 23:21 -
C. Araxe
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Mittwoch, 27. März 2024
Etwas zu früh gefreut
Denn noch funktioniert hier nach der Installation der Wärmepumpe bei weitem nicht alles. Für Interessierte und auch für mich beschreibe ich hier mal die Lage – es geht also fast wieder nur um Wärmepumpencontent. Ich würde mich ja selbst auch lieber wieder mit anderen, spannenderen Sachen beschäftigen …
Warmwasser, also Brauchwasser gibt es zwar (und das ja auch wieder für ausgiebiges Duschen und Baden), aber das Heizen klappt überhaupt nicht. Zudem gibt es Probleme bei der Desinfektion, die auch nach erneuter Programmierung nicht durchgeführt werden konnte. Am Wochenende hatte ich ja nun ausreichend Zeit, um mich mit der Thematik zu beschäftigen. Die Einführung der Heizungsmonteure war nämlich recht knapp gehalten, aber um so umfangreicher ist die Bedienungsanleitung in der Dicke früherer Telefonbücher. Den Zugangscode für Monteureinstellungen hatte ich auch, so dass ich mich mit allen möglichen Einstellmöglichkeiten beschäftigt habe. Die Wärmepumpe stellt zwar eine hohe Vorlauftemperatur zur Verfügung, aber bei der Umwälzpumpe ist Schluss. Da liegt die Vorlauf- als auch Rücklauftemperatur bei 21 bzw. 20 °C, was annähernd der Kellertemperatur mit 19 °C entspricht. Eine Erhöhung der Leistung der Umwälzpumpe oder auch der Heizkurve bei der Wärmepumpe mit entsprechend fast maximaler Vorlauftemperatur (was ja eigentlich nur bei sehr tiefen Außentemperaturen notwendig sein sollte) bewirkt schlicht gar nichts. Beim Checken der Anlage ist mir aufgefallen, dass ein mit der Anlage verbundener Esbe-Stellmotor komplett runter gedreht ist (der ist allerdings auch mit dem Brauchwasser verbunden). Meine Heizungsbauerfirma hat sich nun komplett ausgeklinkt und konnte auch nichts zu dem Schalter sagen. Stattdessen wurde nun der Kundendienst des Wärmepumpenherstellers beauftragt. Der zuständige Ingenieur der Heizungsbauerfirma, der das Projekt betreut, meinte zu mir, dass ich den mal ausgiebig mit allen Fragen und Problemen löchern sollte. Klingt für mich so, dass da kaum Ahnung vorhanden ist, obwohl es sich um eine Vertragsfirma des Herstellers handelt. Tja, mal schauen, was dabei herauskommt, wenn morgen der Kundendienst vorbei kommt.
Ich würde liebend gern die ganze Thematik mal abschließen wollen. Mit den ganzen Formularen zu den Förderungen verläuft es teilweise auch recht chaotisch. Es gibt ja jetzt auch noch außerdem genug zu tun. Ostern ist vollgepackt mit zu erledigenden Arbeiten. Einen Filmabend mit einem Freund habe ich deswegen gecancelt, aber der hat sich stattdessen netterweise dazu bereit erklärt, an einem Tag mitzuhelfen. Vom Terrassenplattenprojekt wusste er auch und befürchtete schon, dass er dabei mithelfen sollte. Dabei kennt er sich als DJ bestens mit Platten aus. Verglichen mit seiner Sammlung von 13.000 Platten sind das aber nur ein paar und wichtiger ist erst einmal die Wiedereinräumung des Kellers inklusive der Demontage der Regale auf der Terrasse (ein paar sonstige Möbel kommen auch noch hinzu) und der Montage im Keller, da im RL-Gruselkabinett alles so beengt ist (ich frage mich immer noch, wie man auf die Idee gekommen ist, fast überall Puppenhaustüren von 55 cm Breite einzubauen). Am Freitag geht es aber auch schon los mit meinen Osterschlemmereien und zwar mit einer Torta Pasqualina (Blätterteigtorte gefüllt mit Spinat-Ricotta und Ei) – das sollte wohlschmeckend nach dem Arbeitseinsatz wieder zu Kräften führen.
2024.03.27, 21:03 -
C. Araxe
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Donnerstag, 21. März 2024
xxx
Zur Erklärung der Headline – drei Kreuze wollte ich machen, wenn endlich die Wärmepumpe eingebaut ist. Lang, länger, unendlich hat es gedauert. Vornehmlich lag es vor allem an der Förderung der BAFA, deren Zustimmung sehr lange dauerte, weil sich einige Modalitäten geändert hatten, es aber Null Feedback + fast Null Erreichbarkeit gab.
Aber nun nach bald vier Monaten – einem Winter ohne zentrale Heizung und vor allem Warmwasser, weil die alte Heizungsanlage kurz nach der Planung der Neuinstallation komplett ausgefallen ist – ist das Werk vollbracht.
Ich habe gestern endlich wieder gebadet. Was für eine Wonne – die Glückshormone stapelten sich ins Unendliche! Und heute Morgen ausgiebig inklusive Haarewaschen geduscht! Und ich werde hier am Wochenende zum Leidwesen eines Freundes meine Haare färben. (Dazu hatte ich nämlich zuvor sein Bad genutzt, was hinterher immer etwas sauberer und zudem der Abfluss freier war.)
Mit der Programmierung der Heizung an sich muss ich mich indes noch etwas intensiver beschäftigen, das funzt irgendwie noch nicht so. Aber momentan ist das doch ziemlich egal, weil es derzeit nicht so kalt ist – Hauptsache Baden und Duschen wie gewohnt.
Und keine Handwerker mehr im Haus zu haben, auch wenn die noch so lieb waren, ist auch sehr entspannend. Es war schon nervig, dass man fast immer sehr früh auf der Matte stehen musste und die Arbeiten inklusive Stromabschaltungen sowie Baulärm mit dem Arbeiten im Homeoffice zu vereinbaren, war auch nicht immer einfach.
Tja, und jetzt heißt es auch, dass alles wieder zurück geräumt und teilweise neu organisiert werden muss, denn der Platz im Keller ist nun beschränkter. Momentan steht vieles auf der Terrasse in meinem Do-it-your-self-Wintergarten. Und die Terrasse schreit nach Freiraum für eine Nutzung frei von Kellerballast. Das kommende Wochenende fällt für das gemeinsame Arbeiten mit dem kleinen Monster aus und so wird Ostern sehr arbeitsintensiv (die Terrassenplatten stehen ja auch noch an).
Aber … egal, was alles noch erledigt werden muss – da ist eine Badewanne und eine Dusche, die man wieder einfach so nutzen kann.
2024.03.21, 21:08 -
C. Araxe
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Montag, 18. März 2024
Gewöhnungsbedürftige(s) Klingen
Vor fast genau 10 Jahren erlebte ich Messer erstmals live und war zutiefst beeindruckt. Und nun durfte ich sie wieder mal auf der Bühne erleben.
Inzwischen hat sich die Band vom Klang ihrer Anfangszeit sehr weit entfernt. Deren schroffen Post-Punk mit Pathos mag ich von ihrem Schaffen immer noch am liebsten – insbesondere das zweite Album „Die Unsichtbaren” zeigt in meinen Gehörgängen keinerlei Abnutzungserscheinung.
Nach und nach kamen andere Einflüsse wie Kraut, Dub und Funk hinzu. Alles wurde oberflächlich weniger düster und musikalisch vielfältiger, aber nicht minder intensiv und nach wie vor mit metapherschweren Texten, weswegen ich die Band nach wie vor liebe. Entscheidend sind hierbei auch die Romane und Gedichte von Sänger Hendrik Otremba, die jeweils mit der Musik eine Symbiose eingehen.
Mit dem neueren musikalischen Werk fremdel ich zugegebenermaßen doch sehr. Ohne den Bezug zu früheren musikalischen Zeiten und dem literarischem Schaffen würde mich das neuste Album „Kratermusik“ wohl nur sehr schwer überzeugen, aber so
Live ist das alles jedoch soundso noch einmal eine ganz andere Geschichte. Das fängt schon damit an, dass man vom Sänger gegrüßt wird und dann doch auch wieder alte absolute Lieblingsstücke wie „Die kapieren nicht“ (2. Album) gespielt werden. Nach wie vor aber beeindruckt insgesamt die Hingabe und Intensität.

Ich werde dieser Band wohl immer in alle musikalischen Richtungen folgen, auch wenn diese sich immer weiter von meinen musikalischen Vorlieben entfernen. Noch gespannter bin ich aber nun auf den neuen Roman von Hendrik Otremba.
2024.03.18, 19:25 -
C. Araxe
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