2020.12.03, 21:00 -
C. Araxe
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Donnerstag, 3. Dezember 2020
Geschützt: Die lieben Kollegen, Teil 87
Dienstag, 1. Dezember 2020
Die Transformation des Gruselkabinetts, Teil 21
Wie die Zeit vergeht … Die Schlüsselübergabe ist echt schon ein Jahr (und 1 Tag) her! Andererseits habe ich mich hier (der Umzug war ja erst Mitte März) bereits so sehr eingelebt, dass ich es mir gar nicht mehr anders vorstellen kann. Das Leben im alten RL-Gruselkabinett erscheint mir in der Erinnerung fast wie ein Leben in einem anderen Leben. Dabei habe ich da ja fast 18 Jahre gewohnt. Nur zwei Punkte fallen mir ein, die ich dort besser fand. Das Vorhandensein einer Badewanne (wird es hier aber auch irgendwann geben) und die zentrale Lage (wird es hier nie geben). Jedenfalls habe ich es bisher keine Sekunde bereut, hierher gezogen zu sein.
2020.12.01, 20:25 -
C. Araxe
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Das Schönste zum Jahresende
Oder zumindest eine sehr schöne Sache ist hierbei für mich meinen Resturlaub zu nehmen. Ganze 9 Tage sind es noch und das ergibt mit den Feiertagen für mich eine freie Zeit von zwei Wochen und drei Tagen. Da wäre dann ja eigentlich genug Zeit, die Bücherregale in Angriff zu nehmen. Die wurden ja nur auf die Schnelle eingeräumt. Ebenso wie die Musiksammlung. In den Kellerräumen wäre auch noch einiges zu tun. Und, und, und … Aber das ist alles nicht dringend notwendig. So könnte man ebenso einfach gar nichts tun. Ich finde, das hört sich auch nach einem guten Plan an.
2020.12.01, 19:47 -
C. Araxe
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Dienstag, 24. November 2020
Das Leben in Zeiten von Corona, Teil 10
Zugegebenermaßen war ich sehr versucht, dass ich am Sonntag einen Beitrag à la „Ja, Hallo. Ich bin die Frau Araxe aus dem Gruselkabinett und ich fühle mich wie …” verfasst hätte. Das war ja so eine Steilvorlage, was diese Jana aus Kassel geboten hat. Aber die haben ja schon andere zur Genüge genutzt. Manche intelligent und auch noch witzig. Bei manchen ging das aber auch echt unter die Gürtellinie.
Dennoch bleibt, dass ich größtenteils diese ganze Querdenkerbewegung nicht verstehen kann. Allein was die Wortwahl betrifft. Hierfür gibt es nun Abhilfe.
2020.11.24, 21:09 -
C. Araxe
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Die lieben Nachbarn, Teil 3
Eben wurde hier gerade ein paar Mal geschossen. Zumindest klang es so und war ziemlich laut. Das eine Fellmonster ist vor Schreck fast bis zur Decke gesprungen. Das andere ist ja taub. Ich vermute, dass da in der Nachbarschaft zu Silvester aufgerüstet und sich eine Schreckschusspistole zugelegt wurde. Bei den Einschränkungen ist es ja durchaus noch möglich, dass es zu einem kompletten Böllerverbot inklusive Verkauf kommt. Ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, dass es dieses Jahr zu Silvester womöglich nicht so laut wird… Vielleicht sollte ich auch aufrüsten, um für Ruhe zu sorgen. ’ne Panzerfaust wäre sicher nicht schlecht.
2020.11.24, 19:40 -
C. Araxe
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Samstag, 21. November 2020
Morbider Schildbürgerstreich
Nach meinem Umzug habe ich nachfolgend auch ausgiebig die Umgebung erkundet, sofern ich nicht mit der Herrichtung des neuen Gruselkabinetts, Arbeiten oder Krankenhausaufenthalten beschäftigt war. Man ist schnell in der Natur – einerseits flache Moorlandschaften, andererseits bergige Wälder (für hiesige Verhältnisse sind das schon mindestens Vorläufer der Alpen). Ansonsten gibt es nicht viel. An der Hauptverkehrsstrasse entdeckte ich jedoch diesen offenbar schon länger verwaisten „Laden”:

Da könnte man doch bestimmt etwas machen, dachte ich. Gothic-Partys, Konzerte, Ausstellungen und, und, und … Leider kann man die Lage überhaupt nicht als zentrumsnah bezeichnen. Damals dachte ich, dass man das mit dem Coronavirus bald in den Griff bekommt, was kulturelle Veranstaltungen betrifft (beispielsweise mit ausgefeilten Hygienekonzepten oder Schnelltests), so dass das alles nicht den Bach (oder vielmehr die Elbe) runtergeht. Inzwischen sieht das alles sehr düster aus – vor allem subkulturell gibt es nur recht halbherzige Unterstützung, wenn überhaupt. War ja vor Corona auch nicht anders. Natürlich gab es im Laufe der Zeit immer Locations, die sich nicht halten konnten und es entstanden aber immer wieder auch neue. In Anbetracht des Immobilienmarkts in Großstädten gibt es aber immer weniger Möglichkeiten, etwas Geeignetes in den üblichen Gegenden zu finden. Einer von den Ärzten (ich glaube es war Farin) meinte, dass dann vielleicht in ländlicherem Umfeld wieder mehr notgedrungen gemacht wird.
Tja, die Location mit dem tollen Schild (das Deppenleerzeichen hätte man ja korrigieren können) ist inzwischen auch nicht mehr frei. Ein orientalisches Café bzw. eine Bäckerei mit Süßkram (Das ist nicht abwertend gemeint, aber ich mag außer Schokolade eigentlich nichts Süßes. Lieber wäre mir z. B. ein türkischer Gemüsehändler gewesen.) ist jetzt dort ansässig. Das wird derzeit auch nicht leicht werden für die Betreiber. Das schöne Schild von der „Särge Zentrale” wurde natürlich auch abgebaut. Und bei einem Nebeneingang abgestellt. Für mich ein Zeichen, dass dieses entsorgt werden soll. Oder nach einigen Wochen, dass man sich überhaupt nicht weiter um eine Entsorgung kümmert. Na gut, da habe ich (oder vielmehr das kleine Monster im Schweiße seines Angesichts) nachgeholfen. So richtig habe ich noch keine Idee, wo ich dieses Schild (es sind zwei Teile, der dritte mit Hamburg fehlt und die Buchstaben aus Alu lassen sich leicht lösen) nun verwende. Dem kleinen Monster, dass das alles angeschleppt hat, habe ich nur versprochen, dass dies nicht an der Vorderseite vom Haus angebracht wird. Also eher im Garten auf der Rückseite. Über Ideen, was die Verwendung betrifft, würde ich mich freuen.
2020.11.21, 20:51 -
C. Araxe
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Verschobene Vorfreude
Dieses Wochenende wäre ich eigentlich schwer beschäftigt gewesen und darauf hat ich mich auch schon sehr gefreut. Nun wird die add art coronabedingt erst nächstes Jahr im April/Mai stattfinden. Hoffentlich.
Aber man kann trotzdem schon jetzt etwas für Nachwuchskünstler der HAW Hamburg tun: Voten! Bis 30. November kann man hier seine Stimme abgeben und nimmt dadurch automatisch an einer Verlosung teil.
Mir fiel es ganz schön schwer, eine Stimme abzugeben.
2020.11.21, 18:45 -
C. Araxe
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Mittwoch, 18. November 2020
Lästige Konkurrenz
Heute bemerkte ich, dass es im RL-Gruselkabinett außer mir derzeit noch mehr Blutsauger gibt. Deutlich wurde dies durch ein Jucken. Da hatte ich doch tatsächlich einen Mückenstich. Vorhin sichtete ich zumindest einen potentiellen Verursacher. Um es kurz zu machen: dieser weilt nicht mehr unter den Lebenden. Auch wenn ich gegen die Todesstrafe bin, so ist in diesem Fall nur gnadenloses Vorgehen angebracht. Die ganze Angelegenheit juckt mich in mehrfacher Hinsicht. Nicht nur durch den nun vorhandenen Juckreiz, sondern vor allem durch die unerhörte Frechheit, mein Blut anzuzapfen. Wenn hier einer Blut trinkt, dann bin ich es. Punkt.

Hier ist nun der Delinquent zu sehen. Tot.
Falls Sie also mal in die Verlegenheit in den Genuss geraten, von mir getötet zu werden, so können Sie sicher sein, dass dies mit äußerster Feinfühligkeit geschieht. Das Resultat wird kein blutiger Matschhaufen sein, auch wenn die Frau Sünderin schon anmerkte, dass sie einfach nur Blut sehen will. Hier erfolgt die Tötung gesittet.
2020.11.18, 20:57 -
C. Araxe
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Klamottendiebstahl
Mir war es erst gar nicht aufgefallen, aber im RL-Gruselkabinett muss jemand eingebrochen sein und hat Kleidung von mir entwendet. So weit ich feststellen konnte, handelt es sich nur um T-Shirts. Und zwar getragene! Durch Zufall habe ich entdeckt, dass diese im Internet angeboten werden.
2020.11.18, 19:16 -
C. Araxe
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Donnerstag, 12. November 2020
Die lieben Kollegen, Teil 86
Bei uns in der Firma konnte man sich gegen Grippe impfen lassen und einen Kollegen hat dies nachfolgend ziemlich mitgenommen. Da er mir schon lange zuvor seine sterblichen Überreste für kreative Zwecke zur Verfügung stellen wollte, hakte ich da heute noch mal aus aktuellem Anlass nach, in welche Richtung dies so erfolgen sollte. Ich vermutete, dass das irgendetwas mit Glitter sein sollte, womit ich richtig lag. Entscheidend war nun zunächst einmal, wie die Verarbeitung erfolgen sollte, wobei ich grob die beiden Richtungen Mumifizierung oder Entbeinen anstrebte. Meine Chefin schaltete sich auch in die Diskussion ein und schlug eine Diamantherstellung vor. Meine Argumentation dagegen, dass es dabei relativ wenig Gestaltungsmöglichkeiten an sich gibt (man kann sich eigentlich nur bei den Schliffarten austoben) und ansonsten ein eher kleines Objekt entsteht, was traditionell wahrscheinlich ein Schmuckstück wäre, wurde beherzigt und es wurde sich für die Knochenverarbeitung entschieden. Das wären dann ca. 206 Teile, aus denen man was machen kann. Natürlich ist der Schädel hierbei am spannendsten. Damien Hirst hatte da ja schon mal diesbezüglich was schönes gebastelt – das geht also (mal abgesehen von den Kosten der eingesetzten Materialien) nicht. Schädel als Diskokugel oder mit Minidiskokugeln in den Augenhöhlen gibt es auch schon. Gleichfalls mit Pailletten oder sonstigen Glitzersachen besetzt. Das wird echt schwierig… Falls also jemand Ideen hat – immer her damit! Am Wochenende wollte ich mal in Ruhe ein paar Entwürfe machen. Vielleicht geht es dem Kollegen dann auch schon wieder besser, aber für alle Fälle etwas in petto zu haben, ist sicher nicht verkehrt.
2020.11.12, 20:19 -
C. Araxe
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Vorsicht,
bissige Blogggerin! Inquisition
Katakomben
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Gehenna