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2005.06.13, 9:23 -
C. Araxe
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Montag, 13. Juni 2005
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2005.06.13, 9:23 -
C. Araxe
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Freitag, 10. Juni 2005
Da geht man mal wieder in die Schwimmhalle, um die üblichen 1000 m durchzuziehen und freut sich, wie schön ruhig dort alles ist. Keine lärmende Schulklasse, keine quiekenden Kleinkinder, keine gröhlenden Teenies. Das Becken halbwegs leer. Klar, der auf nichts achtende Ich-zermalme-alles-was-mir-in-den-Weg-kommt fehlte ebenso wenig wie das ältere Damenkränzchen, welches sich die meiste Zeit plaudernd am Beckenrand breit macht. Aber die Ruhe rührte vor allem daher, dass es keine Musikberieselung gab – meist das Übelste, was die Charts so hergeben. Da freut man sich also, dass man nach längerer Abstinenz (seit meine letzte Begleitung wieder einmal – das taten bisher alle – weggezogen ist, waren die Besuche recht sporadisch) doch noch halbwegs geschmeidig ist. Etwas Sonne schien sogar herein und spiegelte sich auf den Wellen. Man ahnt nichts böses, da knackt es kurz in den Lautsprechern und man hört ausgerechnet dieses … aaargh!
2005.06.10, 13:16 -
C. Araxe
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Eine tiefe Dankbarkeit erfüllt mich,
wenn ich mir vergegenwärtige,
dass Vergangenes der Vergangenheit angehört.
2005.06.10, 8:42 -
C. Araxe
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Donnerstag, 9. Juni 2005
Ob es die Leute, die öffentlich Selbstgespräche führen, stören mag, dass sie durch die allgegenwärtigen Mobiltelefongespräche nicht mehr wahrgenommen werden? Oder sind sie froh, nicht weiter aufzufallen?
2005.06.09, 14:08 -
C. Araxe
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Heute war es soweit. Das kleine Monster besuchte zum ersten Mal die Schule. Zeitlich auf eine Stunde begrenzt, aber so aufgeregt erwartet wie der richtige Schulanfang. So wie es dort abläuft, hat es ihm sehr viel Spaß gemacht. Hätte es mir auch. Etwas neidisch bin ich schon auf diese freien Unterrichtsformen, die es zumindest in den ersten zwei Jahren gibt. Unterrichtsbeginn in Gleitzeit, man kann quasi fast kommen, wann man will. Ein Stundenplan existiert nicht. Es wird alles auf sehr spielerische Weise vermittelt. Viele Ausflüge. Viele Experimente. Hört sich alles wirklich sehr spannend an.
Wenn ich da an meine Schulzeit zurückdenke …
Beginn zu sehr früher Stunde und da gab es auch noch am Samstag Schule. Straffer Stundenplan von Anfang an, ebenso wie Zensuren und Zeugnisse. Selbstredend auch gleich und ausschließlich im Frontalunterricht. Disziplin wurde sehr groß geschrieben. Ich sage nur Kopfnoten.
2005.06.09, 10:32 -
C. Araxe
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Mittwoch, 8. Juni 2005
Auf die Ohren bei Herrn Waldar . Sehr nett.
2005.06.08, 20:19 -
C. Araxe
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Zum Abschluss meines letzten Arztbesuches (Chirurg), plagte mich noch eine brennende Frage. Ob es denn in der Praxis auch Extensionshülsen geben würde. „Was?“ „Na, Mädchenfänger.“ „Ach so, sagen Sie das doch gleich.“ Da will man sich mal fachlich korrekt ausdrücken …
„Ja, haben wir.“ „Ist da denn zufällig einer bei, der nicht mehr gebraucht wird?“ „Schauen wir (Ärzte reden ja grundsätzlich nur im Pluralis majestatis) mal nach.“ Seit meiner ersten Begegnung war ich fasziniert von diesen Teilen und felsenfest davon überzeugt, dass ich so etwas unbedingt brauche.
Erst nachdem er ein schon etwas ramponiertes Exemplar rausgesucht hatte, fragte er mich: „Was wollen Sie denn damit machen?“ „Nur zur Deko“ sagte ich vorsichtshalber, daran denkend, dass bei Erwähnung von praktischem Gebrauch, ein paar Mahnungen folgen würden, da die Mädchenfänger z. B. als sehr böse Fingerfallen benutzt werden können.
So und hier ist nun das gute Stück:

2005.06.08, 8:10 -
C. Araxe
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Dienstag, 7. Juni 2005
Ich hasse* es, wenn ich nicht einmal in Ruhe einen Kaffee trinken kann. Mit neuen und sehr, sehr eiligen Aufträgen heimkommend, einen blinkenden Anrufbeantworter vorfinden, auf dem nur Leute gesprochen haben, die ebenfalls neue und sehr, sehr eilige Aufträge haben. Sehr, sehr eilig heißt selbstredend sofort. Dabei muss ich soundso gleich wieder los.
* Das Wort Hass (siehe auch hier ) benutze ich nicht sehr oft, aber sobald es um (ungestörten) morgendlichen Kaffeekonsum geht, wird es gefährlich.
2005.06.07, 9:59 -
C. Araxe
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Montag, 6. Juni 2005
Trotzdem es wieder vom Wetter her weniger einladend war, sich draußen aufzuhalten, waren wir gestern auf einem Mittelaltermarkt vor den Toren der Stadt. Das kleine Monster ist inzwischen größer als eine Schwertlänge und muss deswegen Eintritt bezahlen, den es allerdings beim Steinmetz abarbeitete:
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Auf der Hand befindet sich kein Branding vom Schmied, auch nicht der Abdruck eines Kusses von einem Burgfräulein, sondern das Sigulum vom Eintritt. |
Währenddessen konnte ich also in aller Ruhe das Markttreiben beobachten, denn in die Arbeit durfte ich mich nicht einmischen. Nach getanem Werk gab es einen (Kinder-)Met zur Erfrischung. Die Kräfte reichten aber trotzdem nicht mehr zum Ochsenknochenwerfen oder anderen Aktivitäten. Die Ritterwettkämpfe zu verfolgen, war anstrengend genug. Auf einen Fachdisput über Drachen wurde sich aber auch noch eingelassen, an dem ich ebenfalls nicht teilnehmen durfte.
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| Ritter im Schatten der Burg | Spielleut am Werk |
2005.06.06, 10:40 -
C. Araxe
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