2023.02.22, 20:47 -
C. Araxe
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Mittwoch, 22. Februar 2023
Geschützt: Die lieben Kollegen, Teil 107
Freitag, 17. Februar 2023
Die Erde ist flach
Ich habe da mal extern einen Beitrag geschrieben. Weil ich es konnte. Und jeder andere kann es auch. :·)
(Hier gibt es bei dem ersten Link im Beitrag die unschlagbaren Argumente für die Flachheit.
Edit: Inzwischen wurde der Content geändert. Im zuvor vorhandenen Link wurde die Theorie von einer Flacherde geteilt,)
2023.02.17, 22:26 -
C. Araxe
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Kein Arrivederci mehr
Ich bin untröstlich. Mein kleines italienisches Lebensmittelgeschäft in der Nachbarschaft schließt. Statt einer Einladung zu Sortimentserweiterungen gab es nun nur diese eine letzte zum Räumungsverkauf. Zwar eigentlich nicht so verwunderlich, denn ich habe ja schon gleich bei der Eröffnung befürchtet, dass es so ein Laden an diesem Standort schwer haben wird – aber immerhin hat er knapp über zwei Jahre durchgehalten. Trotzdem ist es bitter. Bei einem meiner letzten Einkäufe habe ich dann passenderweise ein paar Chinotto-Drinks gekauft, also aus einer italienischen Bitterorangenart. (Das dauert ja auch noch etwas, bis hoffentlich die Früchte an meinem Bäumchen nach seiner Blütenexplosion reif sind, aber die ersten Fruchtansätze zeigen sich und es blüht auch noch munter weiter. Und dann habe ich vor, etwas Sirupartiges aus den Früchten herzustellen, um damit getränkemäßig zu experimentieren.)
Die anwesende Verkäuferin meinte mit feuchtem Blick nach meinem Bedauern über die Schließung, dass es kaum einen Kunden geben würde, der nicht zutiefst traurig wäre. Trotz Räumungsverkauf wurde übrigens kaum etwas im Preis heruntergesetzt, aber die Regale leeren sich zusehends dennoch. Aber beim Kassieren gab es dann doch ein Geschenk.
Schon lange liebäugel ich mit einer Colatura di Alici, einer Würzsauce aus Sardellen. Das Original von der Amalfiküste hat allerdings einen stolzen Preis. Bei „meinem” Italiener als auch Andronaco gibt es nur eine „billige” Variante aus Sizilien (12,99 € für 100 ml). Naja, was soll’s dachte ich – bei so etwas werden sie bestimmt Schwierigkeiten haben, um sie noch verkaufen zum können, weil das doch sehr speziell ist, und packte sie in meinen Einkaufskorb. Und deswegen mochte ich ja „meinen” Italiener so gern, weil er auch so viel Spezielles im Sortiment hatte. Jedenfalls gab es die Colatura di Alici gratis zu meinem Einkauf. Hach, eigentlich hätte ich sie trotzdem bezahlen sollen, aber ich war etwas perplex. Und die Verkäuferin meinte auch, dass sie sich damit bei ihren Kunden von Herzen bedanken wollen. Ich tue mich öfters schwer, vor allem unerwartete Geschenke anzunehmen, aber so überrumpelt habe ich mich einfach nur bedankt. Und die Trauer bleibt, dass diesen Laden nun nicht mehr geben wird.
2023.02.17, 21:29 -
C. Araxe
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Mittwoch, 15. Februar 2023
Jenseits von Langeweile
Mir wird es ein ewiges Rätsel sein, wie man sich langweilen kann. Da ist so vieles, was ich machen möchte und dann gibt es noch den ganzen Packen, den ich machen müsste. Und dann kommen immer noch ungeplant Sachen dazu, auf die man gern verzichtet hätte.
Schön, aber auch zeitintensiv ist es, dass man nun wieder die volle Bandbreite an kulturellen Angeboten hat und so war ich z. B. endlich mal wieder im Theater zu einer gelungenen Aufführung – „Das mangelnde Licht” nach dem letzten Roman von Nino Haratischwili, den ich nun endlich auch angefangen habe zu lesen. Vier Stunden Theateraufführung und 830 Seiten. Die Autorin schätze ich sehr und bin von all ihren Büchern begeistert (sie vereint oft sehr packend menschliche Schicksale mit historischen Ereignissen in epischer Breite mit Tiefgang), als auch von ihren eigenen Theaterstücken, von denen ich leider viel zu wenig gesehen habe. Von den Theateradaptionen ihrer Romane habe ich zuvor auch nur das gleichfalls sehr gelungene Stück „Das achte Leben” gesehen.
Mit den Besuchen von Kunstausstellungen hapert es noch etwas, aber zuletzt war ich immerhin wie immer zur Jahresausstellung der HFBK (Hochschule für bildende Künste) und fand vieles sehr interessant (allgemein gibt es einen Trend, der sich von reiner Konzeptkunst abwendet und sich statt der abstrakten Idee wieder mehr der Ausführung hinwendet).
Kino hatte ich ja eigentlich genug nach den White Nights des Fantasy Filmfests, aber nicht, wenn gerade außerdem interessante Filme im Kino laufen, die zudem nur vereinzelt gezeigt werden wie der russische Film „Petrov’s Flu”. 145 Minuten vollgepackt mit surrealen Szenen, schwarzem Humor und Gesellschaftskritik.
Musikmäßig musste beim letzten vollgepackten Wochenende dann ein Konzert auf der Strecke bleiben, wie auch schon einige andere zuvor, an denen ich wahrscheinlich eher teilgenommen hätte, wenn ich zentraler wohnen würde. (Beim letzten Konzert war der Heimweg wirklich sehr lang.)
Aber neben dem zeitfordernden kulturellen Amüsemang muss ich mich auch noch dringend mit anderen Angelegenheiten im Privaten (die Arbeitswelt gibt es zudem ja auch noch und nicht zu knapp) beschäftigen. Momentan steht da an erster Stelle „Heizung”. Mit einer uralten Gas-Heizungsanlage, die es auch nicht mehr so wirklich bringt, muss ich dieses Jahr eine neue Lösung finden, weil ab 2024 die Möglichkeiten eingeschränkt sind. Eine neue Heizung muss auf jeden Fall sein. Der Einbau einer neuen Gasbrenntwertheizung ist nur noch dieses Jahr möglich, die wäre weitaus effektiver und vor allem vergleichsweise mit „geringen” Kosten umsetzbar. Aber eben Gas und somit nicht zukunftsträchtig und ökologisch sinnvoll. Kostenintensiver in der Anschaffung, aber nachhaltiger wäre eine Wärmepumpe (am besten wohl Luft-Wasser?) Aber ich wohne in einem rudimentär gedämmten Altbau in einem Reihenhaus in einer WEG. So richtig mit kompletter Dämmung ist da wohl nichts zu machen. Aber ich könnte neue Fenster und neue Heizkörper einbauen, die energieeffizienter sind. Und Photovoltaik dazu installieren. Kostet natürlich alles sehr viel mehr. Und dann gibt es noch das Problem, dass ich nicht viel Platz habe und die Geräuschimmission wichtig ist. Je mehr ich mich damit beschäftige, so komplizierter wird das alles …
Meine kleinen Baustellen beschäftigen mich ebenfalls. Türrahmen und Türen. Nun ja, ich habe da eben gewisse Vorstellungen, wie es aussehen soll.
Und dann macht sich der Frühling bemerkbar – der Garten ruft. Ich mag es so sehr, im Garten etwas zu machen und von Langeweile ist da nichts zu verorten.
Und wenn ich dann noch meine, dass ich privat genug beschäftigt bin, dann ist eine Komplettwaschung meines Kleiderschranks angesagt, weil ein Fellmonster aus Versehen dort einen ganzen Arbeitstags eingesperrt wurde. Nicht nur das Fellmonster war danach angepisst.
Ich bin dennoch sowas von dankbar, dass all meine Probleme letztendlich Lappalien sind. Es gibt Wichtigeres.
2023.02.15, 23:35 -
C. Araxe
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Dienstag, 7. Februar 2023
Achtung Baustelle!
Noch läuft einiges unrund. Links sind nicht erkennbar, wenn man von twoday.net auf einzelne Beiträge klickt. Hier einfach die Hauptseite (mmm.twoday.net) auswählen und alle Links sind wie bei der eigentlichen Adresse (dasgruselkabinett.de) erkennbar. Ich bin ja ein Alien und eigentlich gar nicht mehr bei twoday.net. Dank Herrn Neon wird das alles umgeleitet auf mein WordPress-Blog.
Und es gibt auch noch ein anderes Problem. Bei der Auswahl einzelner Beiträge fehlt die Headline. Kleiner Check, ob sich gemerkt wurde, was angeklickt wurde. Aber dieses Gedächtnistraining war so nicht geplant. Hm ja, das wird schon noch wieder, aber nicht jetzt sofort.
2023.02.07, 22:02 -
C. Araxe
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Gar lustig ist das Spamautorenleben (Teil 1 ?)
… oder als Bloginhaberin das Lesen von Spamkommentaren.
Längere Zeit habe ich beim VL-Gruselkabinett das Sicherheitszertifikat nicht mehr erneuert und hatte so meine Ruhe vor vielen unerwünschten Besuchern bzw. deren Hinterlassenschaften. Nun hat sich das kleine Monster dankenswerterweise darum gekümmert als noch anderes gefixt werden musste. Und schwupp werde ich wieder zugespamt.
Die meisten Spams werben für Finanzrobots, einige für Sexkontakte. Und dann gibt es noch die skurrile Fraktion. Viele sind russischer Herkunft (nur am Usernamen oder Referrer erkennbar), aber einige schreiben auch die Kommentare auf Russisch – z. B. Romane über Fensterbänke (1.633 Zeichen).
Manche versuchen mit schmeichelnden Kommentaren einen Fuß ins VL-Gruselkabinett zu bekommen, suchen sich aber die eher unpassendsten Beiträge aus. Ein Arbeitskleidung-Outlet schreibt: „This is really interesting, You’re a very skilled blogger. I’ve joined your rss feed and look forward to seeking more of your magnificent post. Also, I have shared your web site in my social networks!“ Beim Kommentar-Lager 117+.
Oder oпрессовка отопительной системы (Druckprüfung der Heizungsanlage): „Wow that was unusual. I just wrote an very long comment but after I clicked submit my comment didn’t appear. Grrrr… well I’m not writing all that over again. Regardless, just wanted to say wonderful blog!” Passt natürlich genau bei Der Goldene Grottenolm.
Und dann gibt es auch noch Erpressungsversuche, von wegen die Website wäre gehackt worden. Sehr geschickt, wenn dies über von mir nicht freigeschaltete Kommentare erfolgt. Und dann auch noch bei Contact High.
Genau mein Humor! Wenn das so weitergeht, werde ich dies vielleicht als Beitragsserie fortsetzen. Ich denke aber, dass es längerfristig nicht mehr so unbeholfen und unfreiwillig lustig zugehen wird, wenn mehr leistungsfähige KI im Einsatz ist. Also genieße ich jetzt (und meine wenigen echten Leser hoffentlich auch) diese Perlen der Kommunikation.
2023.02.07, 21:23 -
C. Araxe
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Das Unwissen der Jugend
Zu meinem Bedauern kann das kleine Monster mit Musik überhaupt nichts anfangen. Also mit gar keiner Musik und nicht nur mit meinen Vorlieben. Um so erstaunter war ich, als es neulich verkündete, dass es sich eine Schallplatte gekauft hätte. Aber seine Leidenschaft gilt nach wie vor dem ÖPNV und natürlich hatte der Erwerb damit zu tun. Es handelt sich um plattdeutsche Lieder, die 1978 als Benefizaktion des Hamburger Verkehrsverbundes auf LP veröffentlicht wurden. Spaßeshalber wollte das kleine Monster die Platte dann anhören und bat mich: „Kannst du die bitte mal einlegen?“ …
2023.02.07, 19:47 -
C. Araxe
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Montag, 6. Februar 2023
Good Boy (Meg, deg & Frank)
Norwegen, 2022
Regie: Viljar Bøe
Darsteller: Katrine Lovise Øpstad Fredriksen, Nicolai Narvesen Lied, Gard Løkke, Amalie Willoch Njaastad

Eines vorweg: über diesen Film sollte man so wenig wie möglich wissen und ihn sich einfach ansehen!
Christian ist zwar etwas schüchtern, aber charmant und gutaussehend, so dass es nicht verwunderlich ist, wenn es via Tinder sofort mit einem Date klappt und die Auserwählte ihm zudem gleich am ersten Abend in sein luxuriöses Anwesen folgt. Multimillionär ist er nämlich auch noch. Die tierliebe Studentin Sigrid ist gleichfalls sehr erfreut darüber, dass Christian einen Hund besitzt – Frank. Den lernt sie allerdings erst am nächsten Morgen mit großem Erstaunen kennen, denn Frank ist ein Mann im Hundekostüm, der sich vollkommen wie ein Hund verhält. Entsetzt flieht sie zunächst, kehrt aber wieder zurück und lernt immer mehr die Geheimnisse hinter den beiden kennen. Äußerst beunruhigende Geheimnisse …
Die sehr bizarre Horrorgroteske beginnt zunächst mit sehr viel skurriler Situationskomik, um sich dann immer mehr dem Grauen menschlicher Abgründe zuzuwenden. Die Story an sich gibt zwar nicht so viel her, deswegen ist der Film passenderweise auch sehr kurz gehalten, aber das Schauspiel der beiden Hauptdarsteller ist einfach großartig und die Bandbreite von Schrägheit zu Schrecklichkeit gekonnt umgesetzt. Ein nettes Leckerli. Fass!
2023.02.06, 22:02 -
C. Araxe
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Nocebo
Großbritannien / Irland / Philippinen / USA, 2022
Regie: Lorcan Finnegan
Darsteller: Cathy Belton, Chai Fonacier, Billie Gadsdon, Eva Green, Mark Strong

Christine ist Designerin für billige Kindermode und voll auf dem Karrieretrip. Da ihr Mann beruflich ebenfalls sehr eingespannt ist, ist es für sie sehr stressig, Job, Kind und Haushalt unter einen Hut zu bringen. Kein Wunder, dass sie eines Tages einen Zusammenbruch hat. Allerdings ist dieser von seltsamen Erscheinungen begleitet und zieht eine langwierige Erkrankung nach sich. Noch mysteriöser wird es, als dann ungeladen die philippinische Haushaltshilfe Diana vor der Haustür steht. Deren Heilungsrituale möchte Christine bald jedoch nicht mehr missen, obwohl immer mehr Unheil mitschwingt.
Ziemlich schnell ist in diesem gesellschaftskritischen Mysterythriller klar, was hinter all den rätselhaften Geschehnissen steckt. Die Gesellschaftskritik ist zudem recht plakativ geraten, wenn auch weitaus ernsthafter und nicht so oberflächlich wie bei Slaxx. Dennoch überzeugt dieser Film durch seine überragenden Darsteller. Trotz Vorhersehbarkeit wird die Geschichte packend erzählt und die Prise philippinische Mystik sorgt für Extrapluspunkte. Wie schon beim Vorgänger des Regisseurs, Vivarium, würde auch diesem Film mehr Subtilität guttun.
2023.02.06, 15:32 -
C. Araxe
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Limbo (智齒)
China / Hongkong, 2021
Regie: Soi Cheang
Darsteller: Liu Cya, Hiroyuki Ikeuchi, Mason Lee, Lam Ka Tung

In den düstersten und dreckigsten Gegenden von Hongkong werden abgetrennte Frauenhände gefunden. Ein Serienkiller treibt am Rande der Gesellschaft sein Unwesen. Der verbitterte und äußerst brutale Ermittler Cham versucht dem Monster auf die Spur zu kommen. Ihm zur Seite wird der junge Will gestellt, der mit seinem geschniegelten Auftreten und oberkorrekten Verhalten keine Chance gegenüber dem durchsetzungsfähigen Kollegen zu haben scheint, sich aber dennoch selbstbewusst behauptet. Ihre Suche führt die beiden immer tiefer in all die Abgründe der Großstadt hinein. Dorthin wo nur noch Gewalt regiert.
Die schwarzweiße Umsetzung ist ein Hochgenuss. Gekonnt wird hier Style und Dreck zu einem optischen Leckerbissen vereint. Garniert wird dies mit einem ansprechendem Soundtrack. Das war es dann aber auch schon. Die mehr als seichte Story und platte Darstellungsweise kann durch den schönen Schein nicht gerettet werden.
2023.02.06, 14:37 -
C. Araxe
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Katakomben
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