
… sie haben Nachwuchs bekommen.
2005.05.17, 9:43 -
C. Araxe
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Sonntag, 15. Mai 2005
Einladungen zum unbegrenzten Aufenthalt in Villen, die sich in Italien befinden, reizen mich nicht.
2005.05.15, 16:00 -
C. Araxe
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Freitag, 13. Mai 2005
Es ist ja nicht so, dass mir momentan das Nichtstun gegönnt wird. Einerseits musste mir die Sünderin nochmals deutlich machen, dass Sie mir diese Zeit absolut neidet. Andererseits gibt es trotzdem noch genug zu tun und Verpflichtungen erwarten mich, denen ich ebenfalls nachkommen muss. Eigentlich bleibe ich lieber im Hintergrund, diesem Bedürfnis wird aber von anderen Menschen meist wenig Beachtung geschenkt und so verwalte ich auch das Amt der Elternbeiratsvorsitzenden im Kindergarten. Zurzeit wird das Sommerfest geplant, wofür sich die Pädagogen in ihrer Urlaubssehnsucht das Motto „Sommeroase“ ausgedacht haben. Meine ersten Assoziationen brachten u.a. Palmen hervor, die für mich zu einem klassischen Bild einer Oase gehören. Nach ersten Unterredungen waren diese aber nicht erwünscht, es sollte nicht in die Ferne geschweift werden, sondern eine größere Identifikation mit dem Kindergarten erfolgen. Sehr erstaunt war ich nun als die Mappe der Erzieher zur Vorbereitung ein paar Palmen zierten. „Also doch Palmen?“ „Nein, das hat nur Erzieherin X so darauf gemalt.“ Der Kita-Leiter mischt sich ein: „Wieso keine Palmen? Passt doch zum Thema.“ „Nun ja, nicht so schwerpunktmäßig.“ Frau Araxe (die in solchen kleinen Streitigkeiten eine in Ihren Augen sehr humorige Rechthaberei hervorbringen kann, was manche Leute aber gewiss nur einfach nervig finden): „Also eine Palme ist O.K.?“
… es endete damit, dass sich nun das Kita-Kollegium intensiv um die palmenartigen Grünpflanzen in der Einrichtung kümmert, um diese dann als authentische Deko einzusetzen. Ein schönes Beispiel für Konfliktlösung: Palmen und Identifikation wurden beiderseits berücksichtigt und die Pflanzen haben auch noch etwas davon.
2005.05.13, 9:35 -
C. Araxe
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Donnerstag, 12. Mai 2005

Damit der Herr Twoblog nicht gleich wieder morgen in aller Frühe vor dem Gruselkabinett steht und höchstwahrscheinlich von einer darüber nicht erfreuten Frau Araxe angeraunzt wird, weil diese nämlich sehr morgenmuffelig sein kann, gibt es jetzt doch schon ein Bild vom Tatort.
Edit:
Das war eben genau die richtige Suche. Ja, Sie haben die zutreffenden Suchworte für diesen Beitrag eingegeben:
„Frau in Folterkammer“.
2005.05.12, 20:39 -
C. Araxe
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Mittwoch, 11. Mai 2005
Lieber Besucher vom Arbeitsamt (Wieso wurde der Server eigentlich noch nicht umbenannt? Ist dafür etwa kein Geld da?), gestern schrieb ich, dass ich nicht arbeite, was aber nicht gleichbedeutend mit arbeitslos ist. Nett, dass Sie so sehr um Ihre Klientel bemüht sind, vor allem, da man das bekanntlich gar nicht erwartet. Ich werde aber den Verdacht nicht los, dass Sie mit Ihrer Googlesuche nach dem Gruselkabinett nicht dieses hier meinten. Und überhaupt, man sollte meinen, es gäbe Dringenderes zu tun als im Internet zu surfen.
2005.05.11, 10:08 -
C. Araxe
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Dienstag, 10. Mai 2005
Oh süße Zeit des Nichtstuns. Die hielt ich heute für beendet. Um so erstaunter war ich, als ich nun nochmals zwei Wochen für arbeitsunfähig erklärt wurde. Mir scheint es etwas fraglich, ob ich nach zwei Monaten überhaupt noch Lust habe, zu arbeiten.
2005.05.10, 13:12 -
C. Araxe
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Montag, 9. Mai 2005
Auch wenn die Welt heute grenzenlos scheint, ist sie das nicht. Es gibt persönliche Grenzen, die respektiert werden sollten, auch in Blogs im Kindergarten.
2005.05.09, 15:39 -
C. Araxe
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Heute möchte ich einen bedeutenden Wissenschaftler, der leider etwas in Vergessenheit geraten ist, der Öffentlichkeit wieder näher bringen: Prof. Jakob Pilzbarth.
Seiner Zeit weit voraus, blieb ihm zu Lebzeiten die volle Anerkennung für seine bahnbrechenden Theorien, die er zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte und mit denen er auch erste Erfolge in der Praxis erzielte, versagt. Dabei ist sein Einfluss zum Beispiel auf Sigmund Freud oder Carl Gustav Jung unbestreitbar. (Freud gehörte anfangs zum Forscherkreis um Pilzbarth, wollte sich dann aber nicht zum Affen machen lassen.)
Wo heute die Genetik oder die plastische Chirurgie ansetzt, war Pilzbarth schon einige Schritte weiter. „Ist doch der Mensch ewig zum Leiden an seiner Mangelhaftigkeit verdammt: Halb dem tierischen, halb dem göttlichen Bereich zugehörig, doch in beiden widerstreitend, ist er zu Höherem berufen und doch seinen körperlichen (und nicht nur die) Defekten und Schwächen ausgeliefert – ein unglückliches, in sich zerrissenes und unharmonisches Wesen.“ Dass der Mensch nicht die Krone der Schöpfung ist, sickert langsam ins Bewusstsein. Um über diesen defizitären Zustand des Menschseins hinauszukommen, entwickelte Pilzbarth mit der Anthropolyse die Möglichkeit, in ein posthominides Zeitalter zu gelangen. Darwins Evolutionslehre folgend, war es hierbei notwendig, alle stammesgeschichtlichen Stadien zu durchschreiten. Diese Methode wurde noch verfeinert, in dem nur die stammesgeschichtlichen Phasen, die jeder Mensch in seiner phylogenetischen Vorgeschichte gemieden, nicht ausgelebt hat, nachgeholt wurden. Mit dem phylogenetischen Regressionstest kann man selbst erkennen, welche Phasen man intensiv durchlebt hat und welche dringend einer Behandlung bedürfen. Im Leben eines Hechtes (schnell, zupackend, kommt gleich zur Sache, einzelgängerisch) kenne ich mich demnach bestens aus. Nachholbedarf habe ich dagegen bei Schafen (naiv, gutgläubig, aufopferungsvoll, anhänglich bis abhängig). Wenn ich also demnächst hier rumblöke, wissen Sie Bescheid.
Nachgestellte lebensnahe Szenen und viele Dokumente bezeugen in dieser Ausstellung Pilzbarths Genialität. Wem es nicht möglich ist (so wie mir), diesen Ort einfach zu erreichen, dem sei dieses Buch nahegelegt.

2005.05.09, 11:30 -
C. Araxe
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Sonntag, 8. Mai 2005

Ein sehr beliebtes Motiv für Icons bei http://twoday.net sind Augen. Fenster zur Welt und zugleich Spiegel der Seele. Der Wunsch, wahrzunehmen und wahrgenommen zu werden in einer digitalen Welt, in der es keine Gegenüber gibt, denen man in die Augen schauen könnte.
2005.05.08, 15:35 -
C. Araxe
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Freitag, 6. Mai 2005
Nun ist es soweit. Das Werk, bei dessen Entstehung ich hinter den Kulissen (mein Platz war noch nie vor der Kamera) zugegen war, ist nun endlich fertiggestellt und wird heute Abend auf der Leinwand zu sehen sein. Bei der Mitwirkung von Zombies, Vampiren, Werwölfen, Hexen u.v.m. ist für beste Unterhaltung gesorgt. Da bin ich nun sehr gespannt.

Weitere Bilder hier unter Video.
2005.05.06, 9:27 -
C. Araxe
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