Russland ist mehr als Putin.
2022.03.27, 23:00 -
C. Araxe
1 Kommentar - Kommentar verfassen
Sonntag, 27. März 2022
Russland ist mehr als Putin.
2022.03.27, 23:00 -
C. Araxe
1 Kommentar - Kommentar verfassen
Montag, 21. März 2022
Fluchend habe ich mich mit der Montage des Gewächshaus-Aufsatzes für eines der unter großer Mühsal umplatzierten Hochbeete beschäftigt. Eigentlich sah der Aufsatz aus Metall und Sicherheitsglas recht solide aus. Beim Ansehen der Montageanleitung wurde mir schon etwas schwindlig. Man musste schon sehr genau schauen, wie und welches der x Metallprofile mit einem anderen verbunden werden sollte. Und dann waren hierfür nur Vierkantschrauben aus Aluminium vorgesehen, die man nicht mal richtig festziehen konnte. Es handelt sich hierbei um einen dänischen Hersteller und allgemein verabscheue ich pauschale Vorurteile und Herabwürdigungen von Natioinalitäten. Aber hier konnte ich nicht anders, als an die zuvor mit dem kleinen Monster gesehene Serie „Hospital der Geister” von Lars von Trier zu denken. (Die musste ich ihn einfach mal zeigen, wo es nun eine dritte Staffel geben wird.) Insbesondere kam mir der arrogante schwedische Oberarzt Stig Helmer in den Sinn: „Dänischer Abschaum!” Da merkt man erst, dass IKEA-Montagen weitaus professioneller sind und die Materialien zwar aufs Äußerste reduziert sind, aber mindestens für einen einmaligen Aufbau funktionieren. Und es liegt jeweils immer ein Inbusschlüssel als brauchbares Werkzeug dabei. Die Schrauben des Gewächshaus-Aufsatzes sind jedenfalls totaler Schrott. Mit einigen Tricks und Kniffen, diversen Flüchen sowie mehr weißen Haaren und soliden neu gekauften Schrauben habe ich nun doch fast (eine der oberen Glasplatten ist leider beim Versand in die Brüche gegangen und ich warte nun noch auf die Nachlieferung) alles fertig montiert. Tja, ich habe letztendlich natürlich nichts gegen Dänen an sich. Hygge finde ich sehr sympathisch, aber Røde Pølser müssen es auch nicht unbedingt für mich sein.
2022.03.21, 20:04 -
C. Araxe
1 Kommentar - Kommentar verfassen
Donnerstag, 17. März 2022
Oh, meine Traurigkeit.
2022.03.17, 22:09 -
C. Araxe
0 Kommentare - Kommentar verfassen
Donnerstag, 10. März 2022

Hin und her habe ich vorher überlegt, ob ich es tun sollte. Und zwar zu einem Konzert gehen, bei dem es wieder genau so wie in Vorcoronazeiten zugehen sollte. Zwar als 2G+Veranstaltung, aber innen dann sehr kuschelig und ohne Maske. Die wieder steigenden Fallzahlen sprachen nicht für eine Teilnahme, aber die milderen Krankheitsverläufe und dass ich geboostert bin, ließen dann doch den Drang nach Lebendigkeit siegen.
Eine bessere Band als A Place to Bury Strangers konnte es für den ersten richtigen Liveauftritt nach zwei Jahren kaum geben. Ihre sehr intensiven Konzerte habe ich schon mehrmals genossen und so war die Freude natürlich groß. Nach so langer Abstinenz wäre sicher schon ein „normales” Konzert überwältigend gewesen und nun gab es auch noch eine Steigerung des hohen Levels von APTBS! Der Meister des Feedbacks, Bandleader Oliver Ackermann, hatte inzwischen schon wieder neue Bandmitglieder um sich gepaart. Besonders die Schlagzeugerin ist sehr überzeugend. Überhaupt gehen APTBS nun mehr in Richtung Rhythmus – was nicht heißen soll, dass nicht nach wie vor eine noisige Soundwall über die andere geschichtet wird, die locker den Himalaya übersteigen. Bei den Lichteffekten gab es auch noch eine Steigerung, so dass das Konzert im Laufe des Abends sämtliche Dimensionen sprengte. Es wurde auch wieder mitten im Publikum gespielt – an Corona dachte zu diesem Zeitpunkt soundso sicher niemand mehr. Ich bin gespannt, wie sich die Coronalage entwickelt. Nun, wo ich wieder Blut geleckt habe (es lief sehr viel aus Augen und Ohren …), würde ich ja gern wieder öfters in diesen Genuss kommen. Hach, so lebendig habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt.
2022.03.10, 16:30 -
C. Araxe
3 Kommentare - Kommentar verfassen
Freitag, 4. März 2022
Verbundenheit mit der Ukraine zeigen, indem man sich eine Serie anschaut? Ja, das geht. In der Arte-Mediathek ist seit ein paar Tagen „Diener des Volkes” zu finden. Die Polit-Comedy-Serie, in der Wolodymyr Selenskyj den Präsidenten der Ukraine spielte, bevor er es wurde. Ein einfacher, ehrlicher Mann, der für Gerechtigkeit eintritt und der Korruption und dem Oligarchentum den Kampf ansagt. „Ich bin fast wie Supermann, nur kämpfe ich nicht sehr häufig” heißt es im Intro, während er durch ein friedliches Kiew radelt.
Die Komik der Serie, als auch der Hauptdarsteller sind durchaus sehr überzeugend. Wenn man sich zuvor eher weniger mit Selenskyj beschäftigt hat, so kann man da durchaus sehr viele Parallelen zwischen der Serienfigur und der realen Persönlichkeit feststellen.
Trotz geballter Komik, bleibt einem in Anbetracht der derzeitigen Situation das Lachen oft im Halse stecken. Immer wieder wird der Majdan Nesaleschnosti gezeigt und keine Sirenen sind zu hören und auch keine Rauchwolken von Einschlägen sind am Horizont von Kiew zu sehen. Aber es wird einem auch bewusster, inwieweit sich die Ukraine seit der Orangenen Revolution in Richtung Demokratie entwickelt hat.
Die Puschen können also angelassen werden, wenn man sich etwas mit der Ukraine beschäftigen will. Da geht aber auch noch mehr. Etwas spenden kann fast jeder/jede. Auch vom Sofa aus.
2022.03.04, 23:07 -
C. Araxe
0 Kommentare - Kommentar verfassen
Samstag, 26. Februar 2022
Dieser Krieg macht einen ziemlich sprachlos. Irgendwie hat man trotz aller Vorzeichen gehofft, dass es sich nur um Säbelrasseln handelt. Sicher herrschte schon seit Jahren ein Krieg in der Ostukraine, der schon viel Leid brachte, aber dieser lief ja eher verdeckt ab. Trotz aller Offensichtlichkeit, dass Russland massiv daran beteiligt war, erlosch ziemlich bald das öffentliche Interesse. Ein paar Sanktionen erfolgten, die Russland nicht wirklich massiv schadeten. Ebenso wie bei der Annexion der Krim.
Nun herrscht also richtiger Krieg und Putin schreckt auch nicht vor der Drohung eines Atomkrieges zurück. So viele Fragen kommen hierbei auf, die sich nur schwer beantworten lassen. Hätte es eine Russlandpolitik geben können, die die Ereignisse seit 2014 in der Ukraine hätten verhindern können? Und in Folge dessen diesen Krieg, der jetzt herrscht? Wohin führt das alles noch? Selbst in Zeiten des Kalten Krieges schien die Lage nicht so angespannt und vor allem nicht so unberechenbar gewesen zu sein.
Was kann man jetzt persönlich tun? Demos hierzulande werden Putin sicher nicht beeindrucken und das Zeigen von ukrainischen Flaggen ebenso wenig. Dann eher ein Mittragen einer härteren Politik gegenüber Russland, die nicht nur einschneidend für Putin ist, sondern auch für einen selbst. Würde man über Hackerkenntnisse verfügen, könnte man sich dem Cyberkrieg anschließen, den Anonymous ausgerufen hat, der ja schon erste Früchte zu tragen scheint – die Kreml-Website ist down.
Und bei alldem sollte man nie vergessen, dass Putin nicht Russland ist, eine Vielzahl von Russen diesen Diktator und sein Gefolge nicht nur ablehnt, sondern mutig bekämpft.
2022.02.26, 20:58 -
C. Araxe
0 Kommentare - Kommentar verfassen
Freitag, 11. Februar 2022
Rings um mich herum breitet sich Siechtum bei den mehr oder weniger Betagteren aus. Die beste Freundin sammelt eine schwerwiegende Krankheit nach der anderen ein. Da hoffe ich, dass es nach der lange aufgeschobenen OP endlich wieder aufwärts geht. Und der Seniorkater hatte massive Magen-/Darmbeschwerden, die immer noch nicht so ganz überwunden sind. Da kann ich froh sein, dass ich vor kurzem mit einem blauen Auge davon gekommen bin. Das ist wortwörtlich zu verstehen. Für den geschwächten Seniorkater hatte ich einen Hocker vors Bett gestellt, den er aber vollkommen ignoriert hat. Ich des nächtens im Dunkeln leider auch …
2022.02.11, 19:35 -
C. Araxe
1 Kommentar - Kommentar verfassen
Sonntag, 23. Januar 2022
Wer sich arg langweilt und gern die abstrusesten Nachrichten (oder gar Anrufe bei Telefonnummerangabe) bekommen möchte, der braucht nur eine Anzeige bei ebay-Kleinanzeigen aufzugeben. Das kann sich dann auch sehr abenteuerlich entwickeln. Wenn es die geballte Ladung an Nachrichten sein soll, dann sollte man unbedingt etwas zu verschenken haben. Innerhalb von Minuten hageln Anfragen mit Reservierungswünschen ein oder Nachfragen, ob das Angebotene noch zu haben ist. An einem Sonntagvormittag. Ich hatte noch nicht mal gefrühstückt, nur meinen ersten Kaffee am Start und wollte endlich etwas auf meiner To-do-Liste mit diesem Inserat abhaken. Anscheinend gibt es eine große Anzahl an Leuten, die permanent beobachten, ob irgendwo etwas verschenkt wird. Und sich ebenso nur reflexmäßig melden, ohne ernsthaftes Interesse zu haben. Eigentlich dachte ich, dass mit der ersten Reservierung alles schon quasi erledigt wäre. Aber bis es dann zu einer Warenübergabe kam, wechselten die Interessenten, weil dann doch wieder kein Interesse vorhanden war. Und nebenbei häuften sich weitere Anfragen. So wird man sicher ganz schnell zu einem unseriösen Anbieter. Na egal – Hauptsache, die Angelegenheit ist erledigt.
2022.01.23, 20:15 -
C. Araxe
0 Kommentare - Kommentar verfassen
Samstag, 22. Januar 2022
Wer dringend neue Wörter benötigt, kann das Sprechwürfeln benutzen. Aber manchmal reicht nicht nur ein Wort. Es bedarf eines ganzen Satzes. Am besten kurz und einprägsam, gewürzt mit lehrreichen Botschaften und Lebensweisheiten. So etwas nennt man auch Sprichwörter. Aber auch der Sprichwörterschatz mag manch einem zu begrenzt erscheinen. Hier ist nun der Sprichwortgenerator sehr hilfreich.
Wer wagt, macht lustig.
2022.01.22, 20:09 -
C. Araxe
3 Kommentare - Kommentar verfassen
Mittwoch, 12. Januar 2022
Zugegebenermaßen keine sehr lange Zeit und dann auch noch nicht mal 100%ig, denn mobil und in der Firma hatte man ja Zugang. Mobil nutze ich allerdings normalerweise das Internet nicht so viel – dementsprechend habe ich auch nur einen Vertrag mit nicht so großem Datenvolumen. Und in der Firma wollte ich derzeit ja eigentlich auch nicht sein, da wieder voll und ganz Homeoffice angesagt ist. Zudem nutze ich das Internet während der Arbeit wirklich nur sehr selten privat – einerseits aus Zeitmangel, andererseits sind sehr viele Seiten gesperrt.
Tja, so etwas passiert natürlich vornehmlich am Wochenende, wenn der Service nicht erreichbar ist. Passenderweise hatte ich am Montag gleich eine Videokonferenz, so dass nur eine sehr kurze und sehr frühe Zeitspanne blieb, um die Fernwartung des nun wieder verfügbaren Services zu nutzen (Monsterdank an das kleine Monster an dieser Stelle). Half nur leider nix und einen Technikertermin gab es erst am Dienstagnachmittag/-abend. Klar, dass es erst zum spätesten Zeitpunkt klappte. Als Fehlerquelle entpuppte sich dann der Router. Seit Ewigkeiten wollten wir uns einen neuen zulegen, ich dachte aber, dass es eine gute Idee wäre, die Auswahl dem kleinen Monster zu überlassen, da es sich damit schon etwas beschäftigt bzw. etwas unkonkrete Wünsche geäußert hatte. Konkreter ist es nur nie auch nach mehrmaliger Nachfrage geworden. Nun war es aber sehr eilig und die Auswahl nur auf sofort verfügbare Angebote beschränkt. Zumindest, wenn man daheim privat als auch beruflich das Internet wieder so schnell wie möglich nutzen möchte.
Mit neuem Router funzt jetzt jedenfalls wieder alles. Dabei ging es ohne Internet daheim eigentlich doch ganz gut. Zuerst fehlte es schon. Ohne Corona würde ich aber beruflich kein Internet zuhause benötigen. Und privat ist so eine Einschränkung sicher nicht verkehrt. Man merkt erst wohl dann, wie oft man online ist, wenn man sich aufs Wesentliche beschränkt. Zu schnell bleibt man (oder ich zumindest) länger im Internet hängen. Selbst wenn ich nur kurz etwas nachschauen will. Von A springt man zu B und ehe man sich versieht reicht das Alphabet nicht mehr aus.
Hinzu kommt, dass ich nach jahrzehntelanger Verweigerung (Zeitfresser) nun doch Serien mit dem kleinen Monster anschaue. Zwar weit entfernt vom Bingen, aber dennoch mit einer gewissen Regelmäßigkeit. Das vermissten wir dann auch sehr schnell. Viele Serien meiner Kindheit teile ich jedoch mit dem Vater des kleinen Monsters bzw. hat er diese teilweise durch mich kennen- und schätzengelernt. Und so hat sich beim kleinen Monster im Laufe der Jahre eine Sammlung an DVDs durch alljährliche Geburtstags-/Weihnachtsgeschenke angehäuft, die sogar teilweise doppelt vorhanden ist. Aber durchweg ist alles auch als „Erwachsener” ansehbar. „Adolars phantastische Abenteuer”, „Spuk unterm Riesenrad” und „Spuk im Hochhaus” etc. sind wohl eher sehr ostig, aber wir hatten zuvor schon alles Verfügbare online gesehen. Westlich bekannter ist sicher „Die Märchenbraut”, aber diese Serie hat das kleine Monster noch nie gesehen, trotz zweifacher Ausführung in seiner Sammlung. Und genau diese Leerstelle holen wir jetzt nun nach. Diese Serie ist einfach phantastisch, immer noch bereichernd in ihrer Metaphorik und nach wie vor zeitgemäß, trotz allem Retroimage.
2022.01.12, 22:58 -
C. Araxe
0 Kommentare - Kommentar verfassen
Copyright © 2026, Das Gruselkabinett. Proudly powered by WordPress. Blackoot design by Iceable Themes.