
Aber voll sonnigem Gedenken.
2021.07.25, 19:29 -
C. Araxe
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Freitag, 23. Juli 2021
Gestern war ich mal wieder in der alten Heimat. Zum Geburtstag des kleinen Monsters waren wir abends bei unserem dortigen Stammitaliener essen. Zuvor war ich noch eine Weile in dem Park, in dem ich in Zeiten ohne Garten, ja nicht einmal mit einem Balkon, früher sehr gern verweilte. Die Sonne schien und auf der Wiese tummelten sich einige Sonnenhungrige. Auch ein junger gutaussehender Mann mit durchtrainiertem Oberkörper war darunter, als ich mich kurz umblickte. Meine mitgebrachte Lektüre fand ich dann aber doch interessanter, um längere Betrachtungen vorzunehmen. Eben dieser junge Mann hatte sich derweil zum Aufbruch begeben und ging ein paarmal auf dem Weg vor mir hin und her, bis er mich dann ansprach. Es fiel ihm nichts besseres ein, als nach der Hauptstraße zu fragen, die in Hörweite war. Aber nach kurzem Zögern legte er anschließend nach. Er würde ja mein Outfit sehr gut finden. Und dann, ob ich nicht Interesse an einem Date hätte. Eine Nanosekunde habe ich zwar überlegt, meinte dann aber nur, dass ich ja wohl etwas zu alt für ihn wäre. Sofort versicherte er, dass er nicht der Typ wäre, für den das eine Rolle spielen würde und überhaupt … Er baggerte jedenfalls unverdrossen weiter. Nun ja, meine Entscheidung hatte ich getroffen, aber ich muss sagen, dass so etwas doch sehr schmeichelhaft ist, wenn man als Frau mehr oder weniger unmittelbar vor dem 50. Geburtstag steht. Auch wenn ich mit diesem runden Geburtstag keine Probleme habe und dem ebenso entspannt entgegen sehe wie ich es mit dem 30. oder 40. getan habe. (Hm, aber vielleicht nehme ich das nächste Mal so ein Angebot doch an.)
2021.07.23, 20:25 -
C. Araxe
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Donnerstag, 22. Juli 2021
Hier aber nur heute. Und nur für das kleine Monster.

2021.07.22, 8:11 -
C. Araxe
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Montag, 19. Juli 2021
Es ist sonnig, aber auch nicht so heiß, dass man gar nichts mehr unternehmen möchte. Man packt seine Badesachen zusammen und fährt einfach zum Meer. Der Zug ist leer, trotz aller Vorwarnungen.

Und auch am Strand geht es recht menschenleer zu.

Hätte ich keine Fotos gemacht, hätte mir dies niemand geglaubt. Und auch damit gab es noch große Zweifel.
2021.07.19, 16:08 -
C. Araxe
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Mittwoch, 7. Juli 2021
Kaum regnet es zwischendurch mal wieder mehr, sind die gefräßigen Besucher wieder da. Schneller als man sie entdecken kann, haben sie sich schon den Wanst vollgeschlagen. Aber auch schneller als man gucken kann, wächst und gedeiht alles andere ebenfalls.
Gerade eben waren die ersten Zucchiniblüten an einer Pflanze zu sehen und schon waren die ersten beiden Zucchini fast vollkommen weggefuttert. So geht das ja nun nicht! Ich hege und pflege vom Samen über den Keimling die Pflanzen und die Schnecken meinen, sich dann einfach nur bedienen zu können. Das vom letzten Jahr bewährte Bio-Schneckenkorn wurde also wieder zum Einsatz gebracht. (Ich sah mich da ja doch zu einer offiziellen Kriegserklärung gezwungen, auch wenn es letztjährig nur um den Basilikum ging. Interessant sind hierbei die Auswahlmöglichkeiten. Bio ist klar, aber es gibt die Wahl, ob man Leichen sehen will oder nicht.) Fast glaube ich jedoch, dass für alle genug Zucchini da gewesen wären. An dieser einen Pflanze (es gibt ja noch mehr), die als erstes loslegte, sind inzwischen schon wieder sechs neue Zucchini und zahlreiche Blüten (gefühlt minütlich jeweils neuer Zuwachs). Aber jetzt hat es sich ausgeschneckt. Das Leben im RL-Gruselkabinett (als auch im weiteren Umfeld) ist nun mal kein Schneckenhof, mag es auch ansonsten möglich sein, sich durchzuschleimen.
2021.07.07, 20:47 -
C. Araxe
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Morgen ist nun der letzte Tag vom langen Homeoffice. Lang nicht nur wegen der Dauer von über einem Jahr (da hatte ich früher auch schon mehr am Stück mit ca. 7 Jahren), sondern weil es weiterhin noch eine Kurzfassung für mich geben wird mit einem Tag pro Woche.
Jetzt, wo es unmittelbar wieder so weit ist, dass man nicht mehr mit ein paar Schritten den Schreibtisch erreicht hat, bedaure ich dies doch etwas. Dabei weiß ich aber auch ganz genau, warum ich nicht mehr (vornehmlich) daheim arbeiten möchte.
Hauptsächlich stört mich, dass ich im neuen RL-Gruselkabinett kein extra Arbeitszimmer habe und ein Schreibtisch mit großem Bildschirm wirkt für mich doch sehr störend im Wohnzimmer, auch „Grüner Salon” genannt. Grün wegen den Wänden und Pflanzen, Salon in Anlehnung an vergangene Zeiten. („In Frankreich wurden ehedem Salons gewisse literarische und ästhetische Zirkel genannt, wo man sich zu feinen geistreichen Unterhaltungen versammelte, und wo öfters die merkwürdigsten Erscheinungen in der Literatur sowol als in der Politik aufs lebhafteste besprochen wurden. Meistentheils standen diese Salons unter der Leitung einer schönen geistreichen Frau, in deren Hause sich dann öfters die ausgezeichnetsten Personen aus allen Ständen versammelten.” – Lexikoneintrag aus dem Jahre 1809). Mit anderen Worten: in dieser Räumlichkeit findet man jede Menge Bücher (merkwürdigste!), gleichfalls jede Menge Tonträger (ebenso merkwürdigste!) und einen großen Teil der aus der Galerie LÀ-BAS zu sehenden abgründigen Machwerke. Aber nicht so etwas Profanes wie einen Fernseher. Mein ästhetisches Missempfinden dürfte nun wohl nachvollziehbar sein.
Zudem freue ich mich natürlich auch auf den direkten Austausch mit den Kollegen. Weniger freue ich mich zwar auf die dann wieder hinzukommenden Fahrzeiten, aber auch hier habe ich wiederum Gründe für eine erfreuliche Sichtweise. Wie schon kurze Zeit nach dem Umzug getestet, lohnt es sich dann wieder ein Buch mitzuführen und diese Zeit lesend zu verbringen.
Nun ja, und das Beste ist, dass diese Planung nicht in Stein gemeißelt ist und zudem allein von mir so ausgewählt wurde. Momentan ist noch ziemlich offen, wie sich das Arbeiten nach Corona gestalten wird. Nur eines ist ziemlich sicher: es wird nicht mehr 1:1 wie vor Corona sein.
2021.07.07, 19:47 -
C. Araxe
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Samstag, 3. Juli 2021
Das kleine Monster hat eine Sendung erwartet, die ich natürlich selbstverständlich in seiner Abwesenheit entgegengenommen habe. Es wurde auch gleich darüber benachrichtigt, dass seine Sendung in Empfang genommen wurde. Nur etwas seltsam war die Angabe des Empfängers: zugestellt an Ehepartner. Das wirft ja nun zahlreiche Fragen auf. Wirkt das kleine Monster so alt und ich so jung, dass wir für ein Ehepaar gehalten werden? Und wirke ich so männlich (trotz tragen eines Kleides bei der Zustellung) oder mochte der Zusteller einfach nur nicht gendern? Alternativ gäbe es auch noch die Möglichkeit, dass ich das kleine Monster heimlich zwangsverheiratet habe, seine Ehefrau bisher aber im Keller versteckt habe und diese in seiner Abwesenheit einige Dinge wie eben eine Paketannahme erledigen lasse. Gerade wenn man so viele Sachen um die Ohren hat, vergisst man sicher so einiges. Aber so etwas? Nun ja, es bleibt ein Rätsel, was sich der Paketbote bei dieser Angabe als Ehepartner (üblich ist ja meist Haushaltsangehörige) gedacht hat.
2021.07.03, 22:05 -
C. Araxe
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Diese Woche wurde ich von zwei Unternehmensberatern zum Thema „New Work” interviewt. Eigentlich dachte ich ja, dass es hierbei um neue Konzepte in der Arbeitswelt geht und nicht wortwörtlich um neue Arbeit… Zugegebenermaßen blieb man auch größtenteils bei der ursprünglichen Thematik, aber am Ende wurde ich gefragt, ob ich nicht Interesse daran hätte, das Ergebnis der Studie zu gestalten. (Dabei haben die beiden nicht ein einziges Layout von mir gesehen.)
2021.07.03, 19:18 -
C. Araxe
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Samstag, 19. Juni 2021
Während das taube Senior-Fellmonster Maldoror fast nur in Wohnungen gelebt hat und nun im Alter soundso nicht mehr so viel Bewegungsdrang hat, sieht es bei Monsieur Knickschwanz aka Mortimer ganz anders aus, auch wenn er ebenfalls nicht mehr der jüngste ist.. Schnell hat er sich an den inhäusigen Aktionsradius über vier Ebenen gewöhnt und die Terrassennutzung ist gleichfalls nichts besonderes mehr. Sehr verlockend ist die Welt jenseits der Haustür und der Pforte zum Garten. Er weiß zwar ganz genau, dass er da (noch?) nicht hin darf und folgt murrend einem „Nein”, aber passt man mal nicht auf, nutzt er die Gelegenheit, um die große weite Welt zu betreten. Manchmal reicht nur ein „Rein!” und er begibt sich unter größerem Murren wieder in den erlaubten Sektor. Ansonsten ist es auch sehr hilfreich, dass er so verfressen ist. Wenn man aber erst nach über einer Viertelstunde mitbekommt, dass er unbemerkt die Haustür passiert hat, dann nutzt weder das leckerste Leckerli, noch bestimmendes oder schmeichelndes Rufen, weil er längst außer Sicht- und Rufweite ist. In sengender Hitze suchte ich die Umgebung fast eine Stunde ab. Nichts. Eigentlich wollte ich, nachdem ich zuvor schon länger in dieser Glut unterwegs war, nur noch in den Pool … Im Pool zu planschen und dabei die Haustür für die Rückkehr des Ausreißers offen zu lassen, empfand ich als nicht so gute Idee. Aber es musste zumindest dringend eine kurze Abkühlung her. Beim Betreten der Terrasse sah ich dann auch schon den reuigen Rückkehrer. Diesmal hatte er versucht, von der anderen Seite das Katzennetz zu überwinden. Hechelnd saß er da und wollte nur noch zurück in schattige Bereiche, wo es zudem etwas zu trinken gab. Mich hat das schon ziemlich erstaunt, dass er den Weg zur Rückseite des Hauses gefunden hat. Die einfache Lösung, nur einmal um das Haus herum zu laufen, gibt es bei einem Reihenmittelhaus nicht.
Wieder was gelernt dachte ich. Also sowohl ich als auch das Fellmonster. Aber falsch gedacht. Nachdem ich nun beruhigt den Pool aufgesucht hatte, war dann auch noch die Getränkelage der pflanzlichen Mitbewohner zu klären, sprich gießen. Ziemlich naiv dachte ich, dass ich hierzu die Gartenpforte nicht schließen muss – Mortimer sollte ja seine Lektion gelernt haben. Tja, ein kurzes Gespräch währenddessen mit der Nachbarin … und schon war das renitente Fellmonster wieder entwischt. Und zwar gleich durch die Hecke rüber zur Nachbarin. Und legte sich dort unter einen Flieder, als wäre das sein angestammter Platz. Für Zweibeiner ist die Hecke nicht passierbar. Also noch im Badeanzug raus auf die Straße, bei der Nachbarin rein und in ihrem Garten Mortimer geschnappt – er ist zum Glück nicht noch weiter weggelaufen, sondern hat sich nicht mal murrend einsammeln lassen.
Nun denke ich doch darüber nach, wie ich ihm mehr Freilauf ermöglichen kann. Für den hundertprozentig tauben Maldoror halte ich dies für ausgeschlossen, aber auch für Mortimer ist das auch nicht so unproblematisch. Mit einer chipgesteuerten Katzenklappe (beide sind gechippt) könnte ich zwar regeln, dass nur Mortimer vollen Freigang bekommt, aber es gibt einerseits einfach zu viele Katzen, die überfahren werden (die nächste viel befahrene Straße ist nicht so weit weg) und andererseits ist vor allem der Knickschwanz ein Problem. Zu leicht kann er damit irgendwo hängen bleiben (wie schon geschehen), was eine langwierige Heilung (nicht wegen der Wunde, sondern hauptsächlich durch das dadurch aktivierte Feline Hyperästhesie-Syndrom) nach sich zieht. Und irgendwo anders, kann er sich vielleicht auch nicht selbst befreien.
Alternativ den Knickschwanz zu operieren, könnte wiederum ebenfalls zum Aktivieren des Felinen Hyperästhesie-Syndrom führen, wobei ungewiss ist, ob sich das dann wieder „einfach so” mit aufmerksamer Beobachtung, Geduld und Thundershirt bewältigen lässt.
Hm … ich würde Mortimer schon gern mehr Freiheit bzw. vollkommene Freiheit ermöglichen, aber das ist echt nicht einfach.
2021.06.19, 22:30 -
C. Araxe
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Donnerstag, 17. Juni 2021
Da war ich nun wild entschlossen (oder habe mich zumindest aufgerafft) und wollte endlich die Steuererklärung vorhin fertig machen … Und was ist? Störung bzw. Wartungsarbeiten bei Elster. Jetzt würde es zwar wieder gehen, aber nun geht bei mir nix mehr. Weder Geist noch Fleisch ist willig. Da ist nur noch ein überhitzter Zellhaufen. Das Einzige, was bei mir derzeit dann doch sehr gut geht, ist der Aufenthalt in meiner Oase.
2021.06.17, 21:03 -
C. Araxe
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