2023.10.11, 20:24 -
C. Araxe
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Mittwoch, 11. Oktober 2023
Geschützt: Neue Gefilde
Donnerstag, 14. September 2023
Gar lustig ist das Spamautorenleben (Teil 4)
90 % oder mehr bestehen meine Spamkommentare inzwischen aus russischen Kommentaren zu allem was Angebote zu Renovierungsarbeiten betrifft wie z. B. neue Fensterbänke. Wtf? Zumal alles auf Russisch ist und ausführlich alle Angebote beschrieben werden. Wie bin ich da nur reingeraten? Und wie komme ich da wieder raus?
Меня не интересуют предложения из России!!!
2023.09.14, 21:39 -
C. Araxe
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Telepathie in der Praxis
Jahrzehntelange wissenschaftliche Studien konnten nicht belegen, dass es Telepathie gibt. Aber ich habe nun eindeutige Beweise, dass es sich nicht nur um Parapsychologie handelt. Ich habe gleich zweimal kurz nacheinander meine telepathischen Fähigkeiten erfolgreich eingesetzt.
Die Situation war folgende: Beim Bäcker wollte ich mir ein Fladenbrot-Sandwich kaufen, was ich einmal alle ein, zwei Wochen oder noch seltener mit wechselnder Bedienung ordere. In der Auslage lag nur noch ein Exemplar und vor mir war eine Kundin, die sich genau dafür entschied, als ich mich anstellte. Ich hatte keinen Blickkontakt zu dieser Kundin (meinen begierigen Blick konnte sie also nicht sehen). Plötzlich entschied sie sich aber doch um und überlegte, was sie stattdessen nimmt. Während der länger dauernden Findung ihres neuen Wunsches packte die Verkäuferin das Objekt meiner Begierde für mich ein, ohne dass ich überhaupt etwas gesagt habe. O.K., die Verkäuferin hat vielleicht schon meinen begehrlichen Blick registriert, aber sie war recht neu hinter dem Tresen und hat mich zuvor auch nur einmal vor über einer Woche bedient. So viel Zufall kann es doch nicht geben. Das ist doch wohl eindeutig Telepathie!
Zu meinem Bedauern habe ich nun im Nachhinein festgestellt, dass es das Preisgeld von einer Million US-Dollar für den Nachweis von übersinnlichen Fähigkeiten wie Telepathie von der James Randi Educational Foundation nur bis 2015 gab. Aber es gibt aktuell weltweit mehr als 20 Organisationen dieser Art, die Preisgelder für den Nachweis parapsychologischer Fähigkeiten ausschreiben. Da muss ich mal noch etwas recherchieren – auch wenn es sich um niedrigere Preisgelder handelt, aber es geht ja auch vor allem um die wissenschaftlich belegte Erkenntnis –, denn meine Erfahrungen in der Praxis lassen wohl keinen Zweifel zu. Ich muss nur noch rauskriegen, wie ich das gemacht habe. Tja, und dann … (Sorry schon mal an Herrn Neon, dass sich sein Musikgeschmack so grundlegend ändern wird.)
2023.09.14, 21:00 -
C. Araxe
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Dienstag, 5. September 2023
Geschützt: Update Coaching
2023.09.05, 23:46 -
C. Araxe
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Freundin der Sonne
Auch wenn ich mich allgemein mehr zu den dunklen Seiten des Daseins hingezogen fühle, so schätze ich inzwischen vermehrt die Sonne. In früheren Zeiten erschien mir das als Diskrepanz, aber eigentlich ist es ja so, dass bei viel Licht auch viel Schatten ist. Und das ist nicht nur für mich persönlich vereinbar, sondern wird allgemein kulturell praktiziert. (Meine morbide Seele war z. B. von der Kapuziner-Gruft in Palermo oder dem Friedhof Fontanelle in Neapel beindruckt, aber auch ebenso von der dortigen Lebendigkeit, dem Lebensgefühl unter südlicher Sonne.)
Und jetzt spielt die Sonne eine noch größere und zudem mehr als metaphorische Rolle in meinem Leben. Es hört sich vielleicht nicht so ideal an, wenn man sich zum Herbstbeginn eine PV-Anlage zulegt, aber für mich war es doch genau der richtige Zeitpunkt, denn nach dem Wegfall der Umsatzsteuer zu Beginn diesen Jahres war vielfach nichts mehr lieferbar bzw. wenn, dann mit monatelangen Wartezeiten und/oder die Preise wurden nicht geringer, sondern teilweise sogar höher. Außerdem wirkt sich der Start bei abnehmender Sonneneinstrahlung längerfristig gesehen auch nicht so gravierend aus. Momentan gibt es jedenfalls keine Lieferschwierigkeiten und die Preise sind auf niedrigem Niveau. Zudem muss man derzeit keine Umsatzsteuer zahlen – ob das nächstes Jahr auch gilt, ist noch ungewiss.
Monatelang habe ich zuvor Recherchen betrieben, Beiträge in Foren verfolgt und bin nun meiner Einschätzung nach recht gut mit der Thematik vertraut. Das Ergebnis gilt noch als BKW (Balkonkraftwerke für die Steckdose, also plug and use, nebst Anmeldung beim Marktstammdatenregister und derzeit noch beim Netzbetreiber, was nächstes Jahr wohl wegfällt) und sind bei mir vier monokristalline Panels mit jeweils 420 WP von Ja Solar und ein Hoymiles-Wechselrichter mit 1500 W, der auf 600 W (derzeitige Obergrenze, aber ab nächstes Jahr ist mehr möglich) drosselbar ist, nebst einer DTU, um die Daten der Anlage auf einfache Weise via App im Blick zu haben.
Da ich (erst einmal) auf einen Speicher verzichte, werde ich die Panels in Ost/West-Ausrichtung aufstellen. So habe ich zwar weniger Ertrag, aber decke mehr die Hauptzeiten des Stromverbrauchs für den Selbstverbrauch ab (Einspeisung ins Stromnetz gegen Bezahlung ist wirklich nicht lukrativ, schon gar nicht bei so einer kleinen Anlage.)
Am einfachsten umsetzbar ist für mich die Installation auf dem Dach der Gartenlaube. Das Dach war zwar noch dicht, aber ich habe trotzdem noch neue Instant-Dachpappe bei marode erscheinenden Stellen mit einem Freund verlegt und übers ganze Dach wurde Flüssigbitumen verteilt (hat das kleine Monster mit danach nicht mehr weißen T-Shirt erledigt). Anschließend gab es während der Trocknungsphase Ausgehverbot für die Fellmonster. (Nach der Aufhebung, schleppte Morpheus innerhalb von 15 Minuten eine Maus an, aber die konnte ich retten.)
Das Ganze ist also noch in der Aufbauphase. Die vorhandenen Stromleitungen muss ich auch noch unbedingt checken lassen. Aber dann wird es im Gruselkabinett mehr Platz für Sonne geben, die mehr Energie für dunkle Machenschaften liefert.
2023.09.05, 21:52 -
C. Araxe
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Freitag, 18. August 2023
Sommer-Neustart

Ich bin bereit.
(Einen angeschlagenen Schädel hatte ich noch herumliegen, die Muscheln sind alle selbstgesammelt und die Knochen sind von meiner Mutter.)
2023.08.18, 19:31 -
C. Araxe
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Montag, 7. August 2023
Kommunistische Katzenerziehung
Draußen stürmt (schwere Windwarnung!) und regnet es größtenteils nach wie vor und zudem ist es für Anfang August ziemlich kalt. Das Wetter treibt auch die Fellmonster wieder ins Haus. Am begehrtesten ist derzeit das Nest auf der Kratztonne. Eigentlich ausgelegt für ein Fellmonster. Eigentlich …


Morpheus hatte es sich dort schon bequem gemacht, als der Mortimer gleichfalls diesen Lieblingsplatz in Anspruch nehmen wollte. Und zack hob Morpheus eine Tatze, aber ein „Nein” von mir reichte und leise knurrend wurde es geduldet, dass Mortimer sich auch niederließ. Bei jeder Nanobewegung wurde murrend weiter geknurrt, aber nicht gefaucht, die Tatze blieb unten und vor allem wurde der Platz nicht verlassen. So richtig entspannt war das dann jedenfalls nicht, trotzdem harrten die beiden miteinander so ca. eine Stunde aus. Und es wäre wohl noch länger gegangen, wenn ich nicht in die Küche gegangen wäre. Die Aussicht, ein Leckerli abzugreifen, ist dann doch noch attraktiver.
Hach, immer dieser Neid und diese Missgunst auf dieser Welt … Und oft geht es gar nicht darum, dass nicht genug Ressourcen da wären (für die Fellmonster gibt es z. B. im RL-Gruselkabinett noch einen weiteren Kratzbaum mit mehreren Kuschelnestern und -höhlen, diverse Kuschelkissen, Sessel, Sofa und Bett, die gern ebenfalls in Anspruch genommen werden), sondern darum, dass diese nicht gerecht aufgeteilt werden. Die Raffgier der Besitzenden und ihre aggressive Inanspruchnahme von noch mehr Besitz (hier meine ich natürlich nicht den Platz auf einem Kratzbaum *g*) sollten nicht nur eingeschränkt werden. Stattdessen sollte weltweite Gerechtigkeit herrschen. Wäre diese vorhanden, gäbe es sicher weltweit weniger Probleme.
Gleiche Berechtigung von allen ist sicher nicht ohne Knurren und Murren möglich. Man muss sich einschränken, wenn man eine bessere Position hat. Anscheinend geht das nur durch Diktatur (mit einem kategorischen „Nein”). Aber auch nicht, ohne dann wieder auf individuelle Bedürfnisse einzugehen.
2023.08.07, 21:24 -
C. Araxe
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Freitag, 28. Juli 2023
Vermisstenanzeige
Es regnet und regnet und regnet. Sehr kühl weht der Wind und irgendwie ist der Sommer abhanden gekommen. Der hitzige Anfang ist inzwischen nur noch eine ferne Erinnerung. Viele werden sicher froh über diesen Wetterwechsel ins Nasse und Kalte sein und in anderen Gegenden wäre man es mit Sicherheit.
Aber mir persönlich fehlt der nicht mehr anwesende Sommer doch sehr. Ums Gießen muss ich mich derzeit zwar nicht mehr kümmern – es ist im Gegenteil für die Pflanzen teilweise schon wieder zu viel Wasser, was da alles herunterkommt und mit der Nässe auch ein zu viel an Schnecken. Mir kommt da das grandiose Debüt von Karen Duve in den Sinn: „Regenroman”. Schnecken, Schrecken und keine schönen Assoziationen.
Der Pool ist abgedeckt und wartet sicher ebenso wie ich auf die Zeit, wo wir uns wieder vereinigen können. Heimlich hege ich Gedanken des Fremdgehens – bei der Kühle schien mir mitunter ein Wannenbad sehr verlockend. Bisher habe ich diesem Verlangen widerstanden. Andere Gelegenheiten zum (meiner Meinung nach berechtigtem) Fremdgehen gab es ja leider nicht. Noch kein einziges Mal habe ich meine beliebten auswärtigen Badeziele aufgesucht. Ein einziger Besuch an der Ostsee bot nur Kühle und dann sehr viel Regen.
Gab es wirklich schon ganz viel Sonne in diesem Sommer? Meine zunehmend verblassenden Erinnerungen werden jedoch sofort manifestiert, wenn ich mir Mortimer ansehe:

Das ist eigentlich ein schwarzer(!) Kater. Und er liebt es in der Sonne zu liegen, was zweifellos an seiner Fellfarbe zu erkennen ist. Noch mehr Sonne – und er wäre wohl orange oder sogar beige. Aber nur, weil ein Kater derzeit nicht mehr schwarz ist, würde ich dennoch wieder mehr Sonne, Sommer befürworten. Es muss ja nicht so heiß sein und es kann ja gern ab und zu mal regnen.
Nun ja, illusorische Wünsche in Zeiten der Klimakatastrophe.
2023.07.28, 19:13 -
C. Araxe
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Dienstag, 25. Juli 2023
Und Regen fällt zu Regenguss

Nur ein kurzer Besuch im Dauerregen, aber mit Blumen aus dem Garten und lieben Gedanken.
2023.07.25, 15:27 -
C. Araxe
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Samstag, 22. Juli 2023
Zählung des heutigen Tages: 22, 23, 24

Das kleine Monster ist heute, am 22. Juli ’23, 24 Jahre alt geworden.
An einem Samstag Geburtstag zu haben, hört sich sehr entspannt an. Das Geburtstagskind und auch alle anderen direkt Beteiligten könnten ausschlafen und den Tag in aller Ruhe beginnen. Könnten.
Denn unbedachterweise habe ich vorab dem wunschlos glücklichen kleinen Monster vorgeschlagen, dass es sich ja nicht nur etwas Materielles wünschen kann, sondern z. B. auch eine gemeinsame Unternehmung.
Tja, und nun geht es in aller Frühe (zumindest fürs Wochenende) zu einem Tagesausflug nach Kiel los. Um wie gewohnt alles schön für den Geburtstag vorzubereiten, hieß das für mich, dass ich noch früher aufstehen musste. Aber was tut man nicht alles für die eigene Brut …
Diesen Ausflug wollten wir schon sehr lange machen, es kam jedoch immer wieder etwas dazwischen. So ein Top-Reiseziel ist Kiel für mich zwar nicht – in den 90ern war ich ein paarmal zuletzt da, aber schließlich studiert das kleine Monster dort an der Uni (wovon man nicht viel merkt …) und besonderem Interesse galt dem Schönberger Strand. Im ersten Moment wunderte und freute ich mich, weil Strände im Gegensatz zu mir eigentlich nicht so anziehend für das kleine Monster sind, aber dann wurde schnell klar, was dort bedeutungsvoll ist: ein Museumsbahnhof, der (u. a.) eine einmalige Straßenbahnsammlung mit vielen Bahnen aus Hamburg hat. Etwas echte Strandzeit ist jedoch ebenfalls eingeplant, auch wenn derzeit eher weniger Badewetter angesagt ist.
So oder so bin ich mir aber sicher, dass wir, aber vor allem das kleine Monster, einen schönen Tag verbringen werden.
2023.07.22, 7:31 -
C. Araxe
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