
2005.10.18, 9:06 -
C. Araxe
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Dienstag, 18. Oktober 2005

2005.10.18, 9:06 -
C. Araxe
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Montag, 17. Oktober 2005
„Offene Beine“ gegen „Polka“.
Wo kriegt man denn Polka-Links her?
(Also ungegoogelte.)
2005.10.17, 13:50 -
C. Araxe
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Sonntag, 16. Oktober 2005
USA, 2002
Regie: Steven Shainberg
Darsteller: Maggie Gyllenhaal,
James Spader, Jeremy Davies

Eine SM-Komödie (ja, so etwas gibt es), die nicht in Klischees stecken bleibt, sondern mit Feingefühl die Geschichte einer mehr oder weniger ungewöhnlichen Beziehung erzählt. Trotz viel Humor und Leichtigkeit wird nicht auf Tiefgang verzichtet. Die Charaktere sind glaubwürdig herausgearbeitet und werden auch überzeugend gespielt. Viel Mühe wurde sich ebenfalls beim Set gegeben, insbesondere beim Büro (nein, kein SM-Studio). Und ja, romantisch ist dieser Film auch noch.
2005.10.16, 19:57 -
C. Araxe
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Da draußen erwacht in kühler Frische ein klarer Herbsttag.
Die ersten Sonnenstrahlen suchen tastend ihren Weg am Himmel. Hier drinnen, in wohliger Wärme, erblüht aufs Neue die Orchidee.
Noch kann der Tag warten.

2005.10.16, 10:33 -
C. Araxe
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Samstag, 15. Oktober 2005
… in Hamburg. Die Angst vor dem schönen Wetter.
„So lange ohne Regen, das ist …. ja, das ist beängstigend.“
(Heute unterwegs aufgeschnappt.)
Die Redakteure von Stadtführern sind inzwischen dabei, den Begriff „Schmuddelwetter“ zu eliminieren.
2005.10.15, 16:13 -
C. Araxe
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Freitag, 14. Oktober 2005
Das kleine Monster ist wieder da. Sehr erfreut wieder im Gruselkabinett zu sein und noch erfreuter, den zweiten Teil (Rippen, Brustwirbelsäule, Luftröhre und eine Gehirnhälfte) von Ferdinand vorzufinden. Tja, mancher wird das schon geahnt haben – es ist jedenfalls nicht immer ganz einfach, etwas Hirnmasse in einen Schädel zu bekommen. Ging dann aber doch. Dass es überhaupt möglich war, verdanke ich den Besuchern dieses Blogs. Denn ohne einige Google-Anfragen wie „ferdinand das skelett abonnieren“ oder „ferdinand das skelett zusammenbauen“ hätte ich beinahe vergessen, den zweiten Teil zu kaufen. So konnte ich dann aber mit einem vorfreudigen Grinsen in Anbetracht der baldigen Freude des kleinen Monsters, den Brustkorb an den meinen gepresst, die Finger zwischen die Rippen gekrallt, die Beute ins Gruselkabinett tragen.
2005.10.14, 9:27 -
C. Araxe
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Donnerstag, 13. Oktober 2005
… Maldoror (der Kater im Gruselkabinett) so?
Eigentlich sehe ich ihn meist nur irgendwo an behaglichen Orten sehr entspannt den Tag und die Nacht genießen. Ab und zu macht er die Gegend mit der Lütten unsicher. Und das war es.
Dachte ich bisher. Aber nein, gestern stellte ich mit einiger Verwunderung fest, dass der Kater einen Blog (nicht allein, etwas Unterstützung braucht er dann doch) betreibt und oben angeführte Frage sogar schon auf T-Shirts gestellt wird.
2005.10.13, 8:50 -
C. Araxe
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Mittwoch, 12. Oktober 2005
„Der neue Ort XXX anzuschauen und um heiße- Berühmt -Frauen zu plaudern,
Genießt
Wenn Sie mögen, was Sie bitte kurz sehen, unsere Förderer besucht, den
Projekt rollin Dank zu behalten, an unsere Archive sich
Zu Erinnern, sind voll von heißen- Berühmt -Frauen“
Merke: Öfters in den Spam-Ordner schauen. Ein bisschen Aufheiterung kann nie schaden.
2005.10.12, 11:50 -
C. Araxe
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Gestern Abend habe ich mir meine Gute-Nacht-Geschichte von einem meiner Lieblingsautoren, was die deutsche Gegenwartsliteratur betrifft, vorlesen lassen. Helmut Krausser rückte sich den Stuhl zurecht, öffnete seine Tasche und entnahm ihr eine Mappe mit einem Papierstoß. Und dann begann er mir vorzulesen. Genau genommen waren es keine Geschichten, sondern Gedichte. Und diese las er nicht nur mir, sondern ein paar mehr Leuten vor. Denn bei der gestrigen Lesung im Macht-Club war es schon etwas voller. Aber für das Anhören dieser Zeilen verzichtete ich gerne auf häusliche Annehmlichkeiten
(ja, ich war dort sogar offline).
Sonett an die schreibfaule Brieffreundin*
Zu deinen Gunsten nehm ich an, du seist
gestorben. Liefest dunkle Herbstalleen
vereinsamt auf und ab. Du süßer Geist.
Und wüßtest nicht, es wäre Zeit. Zu gehen.
Suchtest Lichter. Abschiedsworte,
Musik für menschenleere Straßen,
für einst bedeutungsvolle Orte,
die dich kannten. Und vergaßen.
Schriebest Briefe in den Wind.
Schreie, halb gehauchte Zeilen, die
nicht länger zuzustellen sind.
So stell ich es mir vor. Dein Schweigen ließe
sonst Schlimmeres befürchten. Hieße,
du lebtest. Irgendwo. Und irgendwie.
aus „Strom“.
*Dieses Gedicht wurde rein zufällig ausgewählt und es ist niemand damit persönlich gemeint. *g*
2005.10.12, 9:32 -
C. Araxe
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Dienstag, 11. Oktober 2005

Warum schaffe ich es eigentlich nie so zu streichen, dass an mir nicht mehr Farbe ist als an dem zu streichenden Objekt?
2005.10.11, 17:40 -
C. Araxe
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