… aber es kommt vor:

2005.07.21, 10:52 -
C. Araxe
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Des Morgens ins Bett gekuschelt, den ersten Kaffee genießen. Draußen klopft der Regen an die Scheibe.
Da war es eine ziemlich dumme Idee, aufzustehen.
2005.07.21, 8:03 -
C. Araxe
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Mittwoch, 20. Juli 2005
Manchmal gibt es nur noch schallendes Gelächter.
Fragen Sie nicht, warum.
2005.07.20, 12:17 -
C. Araxe
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… sind auch nur Huren des Kapitalismus. Worthülsen.
Nach Können fragt niemand. Kreativität muss sich auszahlen. Anerkennung finanziell messbar sein. Kultur wird meist automatisch mit Kultiviertheit gleichgesetzt. Es wird von Höherem geredet. Fraglich, was damit gemeint ist und wie es erreicht wird. Elitedenken – auch wenn Positionen vertreten werden, für alle erreichbar zu sein. Aber zu sehr wird das Zimmer im Elfenbeinturm geschätzt. Ein Aufbegehren dagegen nützt nichts, zu schnell wird es vereinnahmt.
Wortkombinationen wie Kunstmarkt und Leitkultur verdeutlichen mir mein Unbehagen.
Aber wie sangen schon Grauzone Anfang der Achziger:
„Wir sind alle prostituiert.“
2005.07.20, 12:11 -
C. Araxe
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Dienstag, 19. Juli 2005
„Der ist ein Kind, der weiß das nicht!“
„Ach, und du bist kein Kind?“
„Doch, aber ich bin schlau.“
2005.07.19, 19:13 -
C. Araxe
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Manchmal scheint es mir, dass bei zu intensiver Beobachtung von Menschen, diese gar nicht mehr gesehen werden.
2005.07.19, 9:48 -
C. Araxe
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Montag, 18. Juli 2005
Dieser Zickzack-Kurs vom Wetter nervt. Erdrückende Hitze und herbstliche Kühle wechseln sich diesen Sommer in schwindelerregendem Tempo ab. Früher, ja also früher, da gab es noch richtige Sommer. Ab und zu ein leichter Sommerregen oder ein kurzknackiges Sommergewitter, das war es dann aber auch und das Gefühl, dass man ohne Nachzudenken wusste, welche Jahreszeit man hat, wurde davon nicht berührt. So hat man es jedenfalls in Erinnerung. Und genauso verhielt es sich auch mit dem Winter. So war das damals. Es schneite und schneite. Niemals wieder habe ich so viel Schnee in diesen Breitengraden gesehen. Erst fiel die Heizung aus. Also wurde elektrisch geheizt. Dann fiel der Strom aus. Was haben wir gefroren. Und was hatten wir für Spaß, in den meterhohen Schneewehen hinterm Wohnblock, endlose Gänge zu graben.
(Anhand des verlinkten Artikels kann man auch sehr gut erkennen, wie damals der offizielle Sprachgebrauch war.)
2005.07.18, 9:19 -
C. Araxe
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Sonntag, 17. Juli 2005
An dieser Stelle möchte ich einmal die Werbetrommel rühren. Falls Sie noch Ihre Urlaubspläne verwirklichen wollen und auf der Suche nach einem günstigen Angebot sind:
Laut Eigenaussage werden Sie Schwierigkeiten haben, etwas Günstigeres als es hier angeboten wird zu finden.
Einfach mal testen.
2005.07.17, 20:53 -
C. Araxe
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Samstag, 16. Juli 2005
Ein dicker, großer Briefumschlag von der Agentur, für die ich arbeite, füllte heute den Briefkasten vom Gruselkabinett aus. Na toll, Wochenendarbeit, dachte ich. Dann erst sah ich, dass er gar nicht an mich, sondern an das kleine Monster adressiert war. Der Inhalt war dann auch nicht für mich bestimmt: Eine Wasserpistole und ein Micky-Maus-Comic. „Hallo kleines Monster! Das Heft soll dir die Mama vorlesen, dafür spritzt du sie voll.“ stand auf beiliegendem Zettel. Sehr nett und wenn ich schon wieder eine neue Tastatur brauche (die letzte habe ich mit Kaffee erledigt), kann ich auch nichts dafür.
2005.07.16, 16:06 -
C. Araxe
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