2023.03.10, 18:15 -
C. Araxe
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Freitag, 10. März 2023
Geschützt: Voll verkatert
Dienstag, 7. März 2023
Unwillkommene Pracht
Da wünsche ich mir gerade erst etwas mehr Sonne und Wärme. Und was sehe ich, als ich gestern Morgen im Schlafzimmer den Rollladen hochfahre? Nur noch weiß:

So viel Schnee gab es den ganzen Winter nicht. Sieht zugegeben bezaubernd aus, aber jetzt ist so eine weiße Pracht auch nicht mehr willkommen. Den Fellmonstern scheint es hingegen egal zu sein. Als ich das Weiße erblickte, war es schon nicht mehr unberührt. Mehrere Pfotenspuren durchkreuzten die Schneedecke im Garten. Glücklicherweise habe ich bis zum Einsatz meines Weckers tief und fest und vor allem gut eingemummelt geschlafen – keine eiskalten Pfötchen haben mich vorzeitig mit einem Kälteschock aus dem Schlaf gerissen.
Der Schnee ist zwar nicht lange liegengeblieben, aber es bleibt eisig kalt. Am Wochenende habe ich noch einiges im Garten gemacht wie z. B. den Sommerflieder geschnitten. Voller Vorfreude auf wärmere Zeiten sah ich schon wieder die Schmetterlingshorden um den Strauch tanzen. Und nun das …
Aber ich habe trotzdem nur Frühling und wärmere Zeiten mit dem Sprießen und Gedeihen der pflanzlichen Mitbewohner im Kopf. Und nicht nur ich. Gestern brachte mir eine Kollegin ein Kürbispflänzchen (Hokkaido) aus eigener Anzucht mit. Zuvor haben wir uns schon schwelgend über die diesjährige Pflanzenauswahl (die Kollegin hat noch viel weniger als ich) unterhalten und ein Pflanzenaustauschprogramm gestartet. So viel wollte ich ja auch nicht mehr an Pflanzen und habe meine mobilen Hochbeete aus Palettenrahmen nun auf zwei reduziert.
Zuerst waren es im vorletztes Jahr vier, um halbwegs meine Tomatenhorde unterzubringen. Letztes Jahr dann drei Hochbeete, aber da waren es immer noch zu viel Tomatenpflanzen (nämlich sieben) und irgendwo hatte ich mir geschworen, dass für dieses Jahr drei Tomatenpflanzen ausreichen (ich finde den Beitrag ad hoc zwar nicht, aber der Schwur ist mir präsent). Aber auch bei anderen Pflanzen war Reduzierung angesagt. Und was mache ich? Ich sähe bei den Tomaten zwar keine 60 Samen mehr, aber von einer Sorte acht aus, wenn ich eigentlich nur eine Pflanze haben will. Klar sprießen die alle, auch wenn die Samen vom vorletzten Jahr waren.
Und dann nehme ich doch wieder mehr andere Pflanzensorten auf, weil ich mir die mit meiner Kollegin teile. Keine Ahnung, wie ich nun alles wieder in meinem kleinen Garten unterbringe. Und alles nur, weil es wieder geschneit hat und der Frühling auf sich warten lässt. Denn ich bin sehr überzeugt davon, dass jemanden mit Gärtnerherz dieses kalte Wetter nur noch ungeduldiger werden lässt und man noch viel mehr will, als eigentlich möglich ist.
2023.03.07, 20:45 -
C. Araxe
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Donnerstag, 2. März 2023
Totalschaden
Das kleine Monster hat den Wagen zu Schrott gefahren.

Nun muss auch noch ein Neuwagen her.
(Aber der geschrottete Wagen wurde über zwei Jahre intensiv genutzt und bei seinen Belastungsgrenzen reichlich überfordert. Der Neuwagen soll mehr können, wird aber sicher auch nicht unseren Ansprüchen genügen – bei faltbaren Modellen ist da dann doch schnell die Belastungsgrenze erreicht. Aber wenn man die Wagen einfach zusammenfalten kann, ist das schon ein ausschlaggebender Pluspunkt. #esgehtauchohneauto #esistkompliziertohneauto)
2023.03.02, 20:19 -
C. Araxe
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Montag, 27. Februar 2023
Simple (Frühlings-)Wünsche
Während woanders Krieg (nicht „nur” in der Ukraine), Hunger und Not herrschen, lebe ich ein sehr komfortables Leben und dies weiß ich auch sehr zu schätzen. Dennoch zerfließe ich nicht unbedingt in Glückseligkeit. Das Thema Heizung beschäftigt mich wie hier schon beschrieben nach wie vor sehr und ich muss da sehr zeitnah Entscheidungen fällen. Große bzw. sehr große Investitionen oder erst einmal doch nur eine moderne Gasbrennwertheizung mit der Möglichkeit einer Einbindung von Photovoltaik oder Solarthermie? Es ist immer noch so, dass je weiter ich mich damit beschäftige, es um so unklarer wird, was sinnvoll ist. Da finde ich es aufbauender, sich mit der Planung des diesjährigen Gartenanbaus zu beschäftigen …
In meinem kleinen Indoor-Anzucht-Gewächshaus sprießt zum Beispiel der Friarielli wieder so, dass man bald all die kleinen Schösslinge pikieren muss und es dann auch nicht mehr weit ist, dass draußen Platz gebraucht wird. Draußen war nun wieder gerade erst Schneeregen oder morgendlicher Raureif. Wo bleibt die Klimakrise mit zunehmender Erwärmung, wenn man sie sich wünschen würde? Aber so funktioniert das nicht mit dieser. Es ist nicht konstant mit milden mediterranen Temperaturen zu rechnen, sondern eher mit einem wildem Wechsel von Extremwetter. So wie es letztes Jahr im Februar ein paar Tage von 20 °C gab und dann wieder Eiseskälte mit Schnee im März (was ja im März durchaus „normal” ist, aber nicht die Temperaturen im Februar). Dürre und Starkregen werden auch „normal” werden.
In meiner kleinen Welt, in meinem kleinen Garten, versuche ich trotzdem, das Aufbauende, was das Hegen und Pflegen eines Gartens beinhaltet, zu erreichen. Und ich wünsche mir derzeit schon etwas mehr Sonne und Wärme. Nicht nur für meine Pflanzen und mich, sondern metaphorisch für alle.
2023.02.27, 23:26 -
C. Araxe
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Mittwoch, 22. Februar 2023
Geschützt: Die lieben Kollegen, Teil 107
2023.02.22, 20:47 -
C. Araxe
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Freitag, 17. Februar 2023
Die Erde ist flach
Ich habe da mal extern einen Beitrag geschrieben. Weil ich es konnte. Und jeder andere kann es auch. :·)
(Hier gibt es bei dem ersten Link im Beitrag die unschlagbaren Argumente für die Flachheit.
Edit: Inzwischen wurde der Content geändert. Im zuvor vorhandenen Link wurde die Theorie von einer Flacherde geteilt,)
2023.02.17, 22:26 -
C. Araxe
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Kein Arrivederci mehr
Ich bin untröstlich. Mein kleines italienisches Lebensmittelgeschäft in der Nachbarschaft schließt. Statt einer Einladung zu Sortimentserweiterungen gab es nun nur diese eine letzte zum Räumungsverkauf. Zwar eigentlich nicht so verwunderlich, denn ich habe ja schon gleich bei der Eröffnung befürchtet, dass es so ein Laden an diesem Standort schwer haben wird – aber immerhin hat er knapp über zwei Jahre durchgehalten. Trotzdem ist es bitter. Bei einem meiner letzten Einkäufe habe ich dann passenderweise ein paar Chinotto-Drinks gekauft, also aus einer italienischen Bitterorangenart. (Das dauert ja auch noch etwas, bis hoffentlich die Früchte an meinem Bäumchen nach seiner Blütenexplosion reif sind, aber die ersten Fruchtansätze zeigen sich und es blüht auch noch munter weiter. Und dann habe ich vor, etwas Sirupartiges aus den Früchten herzustellen, um damit getränkemäßig zu experimentieren.)
Die anwesende Verkäuferin meinte mit feuchtem Blick nach meinem Bedauern über die Schließung, dass es kaum einen Kunden geben würde, der nicht zutiefst traurig wäre. Trotz Räumungsverkauf wurde übrigens kaum etwas im Preis heruntergesetzt, aber die Regale leeren sich zusehends dennoch. Aber beim Kassieren gab es dann doch ein Geschenk.
Schon lange liebäugel ich mit einer Colatura di Alici, einer Würzsauce aus Sardellen. Das Original von der Amalfiküste hat allerdings einen stolzen Preis. Bei „meinem” Italiener als auch Andronaco gibt es nur eine „billige” Variante aus Sizilien (12,99 € für 100 ml). Naja, was soll’s dachte ich – bei so etwas werden sie bestimmt Schwierigkeiten haben, um sie noch verkaufen zum können, weil das doch sehr speziell ist, und packte sie in meinen Einkaufskorb. Und deswegen mochte ich ja „meinen” Italiener so gern, weil er auch so viel Spezielles im Sortiment hatte. Jedenfalls gab es die Colatura di Alici gratis zu meinem Einkauf. Hach, eigentlich hätte ich sie trotzdem bezahlen sollen, aber ich war etwas perplex. Und die Verkäuferin meinte auch, dass sie sich damit bei ihren Kunden von Herzen bedanken wollen. Ich tue mich öfters schwer, vor allem unerwartete Geschenke anzunehmen, aber so überrumpelt habe ich mich einfach nur bedankt. Und die Trauer bleibt, dass diesen Laden nun nicht mehr geben wird.
2023.02.17, 21:29 -
C. Araxe
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Mittwoch, 15. Februar 2023
Jenseits von Langeweile
Mir wird es ein ewiges Rätsel sein, wie man sich langweilen kann. Da ist so vieles, was ich machen möchte und dann gibt es noch den ganzen Packen, den ich machen müsste. Und dann kommen immer noch ungeplant Sachen dazu, auf die man gern verzichtet hätte.
Schön, aber auch zeitintensiv ist es, dass man nun wieder die volle Bandbreite an kulturellen Angeboten hat und so war ich z. B. endlich mal wieder im Theater zu einer gelungenen Aufführung – „Das mangelnde Licht” nach dem letzten Roman von Nino Haratischwili, den ich nun endlich auch angefangen habe zu lesen. Vier Stunden Theateraufführung und 830 Seiten. Die Autorin schätze ich sehr und bin von all ihren Büchern begeistert (sie vereint oft sehr packend menschliche Schicksale mit historischen Ereignissen in epischer Breite mit Tiefgang), als auch von ihren eigenen Theaterstücken, von denen ich leider viel zu wenig gesehen habe. Von den Theateradaptionen ihrer Romane habe ich zuvor auch nur das gleichfalls sehr gelungene Stück „Das achte Leben” gesehen.
Mit den Besuchen von Kunstausstellungen hapert es noch etwas, aber zuletzt war ich immerhin wie immer zur Jahresausstellung der HFBK (Hochschule für bildende Künste) und fand vieles sehr interessant (allgemein gibt es einen Trend, der sich von reiner Konzeptkunst abwendet und sich statt der abstrakten Idee wieder mehr der Ausführung hinwendet).
Kino hatte ich ja eigentlich genug nach den White Nights des Fantasy Filmfests, aber nicht, wenn gerade außerdem interessante Filme im Kino laufen, die zudem nur vereinzelt gezeigt werden wie der russische Film „Petrov’s Flu”. 145 Minuten vollgepackt mit surrealen Szenen, schwarzem Humor und Gesellschaftskritik.
Musikmäßig musste beim letzten vollgepackten Wochenende dann ein Konzert auf der Strecke bleiben, wie auch schon einige andere zuvor, an denen ich wahrscheinlich eher teilgenommen hätte, wenn ich zentraler wohnen würde. (Beim letzten Konzert war der Heimweg wirklich sehr lang.)
Aber neben dem zeitfordernden kulturellen Amüsemang muss ich mich auch noch dringend mit anderen Angelegenheiten im Privaten (die Arbeitswelt gibt es zudem ja auch noch und nicht zu knapp) beschäftigen. Momentan steht da an erster Stelle „Heizung”. Mit einer uralten Gas-Heizungsanlage, die es auch nicht mehr so wirklich bringt, muss ich dieses Jahr eine neue Lösung finden, weil ab 2024 die Möglichkeiten eingeschränkt sind. Eine neue Heizung muss auf jeden Fall sein. Der Einbau einer neuen Gasbrenntwertheizung ist nur noch dieses Jahr möglich, die wäre weitaus effektiver und vor allem vergleichsweise mit „geringen” Kosten umsetzbar. Aber eben Gas und somit nicht zukunftsträchtig und ökologisch sinnvoll. Kostenintensiver in der Anschaffung, aber nachhaltiger wäre eine Wärmepumpe (am besten wohl Luft-Wasser?) Aber ich wohne in einem rudimentär gedämmten Altbau in einem Reihenhaus in einer WEG. So richtig mit kompletter Dämmung ist da wohl nichts zu machen. Aber ich könnte neue Fenster und neue Heizkörper einbauen, die energieeffizienter sind. Und Photovoltaik dazu installieren. Kostet natürlich alles sehr viel mehr. Und dann gibt es noch das Problem, dass ich nicht viel Platz habe und die Geräuschimmission wichtig ist. Je mehr ich mich damit beschäftige, so komplizierter wird das alles …
Meine kleinen Baustellen beschäftigen mich ebenfalls. Türrahmen und Türen. Nun ja, ich habe da eben gewisse Vorstellungen, wie es aussehen soll.
Und dann macht sich der Frühling bemerkbar – der Garten ruft. Ich mag es so sehr, im Garten etwas zu machen und von Langeweile ist da nichts zu verorten.
Und wenn ich dann noch meine, dass ich privat genug beschäftigt bin, dann ist eine Komplettwaschung meines Kleiderschranks angesagt, weil ein Fellmonster aus Versehen dort einen ganzen Arbeitstags eingesperrt wurde. Nicht nur das Fellmonster war danach angepisst.
Ich bin dennoch sowas von dankbar, dass all meine Probleme letztendlich Lappalien sind. Es gibt Wichtigeres.
2023.02.15, 23:35 -
C. Araxe
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Dienstag, 7. Februar 2023
Achtung Baustelle!
Noch läuft einiges unrund. Links sind nicht erkennbar, wenn man von twoday.net auf einzelne Beiträge klickt. Hier einfach die Hauptseite (mmm.twoday.net) auswählen und alle Links sind wie bei der eigentlichen Adresse (dasgruselkabinett.de) erkennbar. Ich bin ja ein Alien und eigentlich gar nicht mehr bei twoday.net. Dank Herrn Neon wird das alles umgeleitet auf mein WordPress-Blog.
Und es gibt auch noch ein anderes Problem. Bei der Auswahl einzelner Beiträge fehlt die Headline. Kleiner Check, ob sich gemerkt wurde, was angeklickt wurde. Aber dieses Gedächtnistraining war so nicht geplant. Hm ja, das wird schon noch wieder, aber nicht jetzt sofort.
2023.02.07, 22:02 -
C. Araxe
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Gar lustig ist das Spamautorenleben (Teil 1 ?)
… oder als Bloginhaberin das Lesen von Spamkommentaren.
Längere Zeit habe ich beim VL-Gruselkabinett das Sicherheitszertifikat nicht mehr erneuert und hatte so meine Ruhe vor vielen unerwünschten Besuchern bzw. deren Hinterlassenschaften. Nun hat sich das kleine Monster dankenswerterweise darum gekümmert als noch anderes gefixt werden musste. Und schwupp werde ich wieder zugespamt.
Die meisten Spams werben für Finanzrobots, einige für Sexkontakte. Und dann gibt es noch die skurrile Fraktion. Viele sind russischer Herkunft (nur am Usernamen oder Referrer erkennbar), aber einige schreiben auch die Kommentare auf Russisch – z. B. Romane über Fensterbänke (1.633 Zeichen).
Manche versuchen mit schmeichelnden Kommentaren einen Fuß ins VL-Gruselkabinett zu bekommen, suchen sich aber die eher unpassendsten Beiträge aus. Ein Arbeitskleidung-Outlet schreibt: „This is really interesting, You’re a very skilled blogger. I’ve joined your rss feed and look forward to seeking more of your magnificent post. Also, I have shared your web site in my social networks!“ Beim Kommentar-Lager 117+.
Oder oпрессовка отопительной системы (Druckprüfung der Heizungsanlage): „Wow that was unusual. I just wrote an very long comment but after I clicked submit my comment didn’t appear. Grrrr… well I’m not writing all that over again. Regardless, just wanted to say wonderful blog!” Passt natürlich genau bei Der Goldene Grottenolm.
Und dann gibt es auch noch Erpressungsversuche, von wegen die Website wäre gehackt worden. Sehr geschickt, wenn dies über von mir nicht freigeschaltete Kommentare erfolgt. Und dann auch noch bei Contact High.
Genau mein Humor! Wenn das so weitergeht, werde ich dies vielleicht als Beitragsserie fortsetzen. Ich denke aber, dass es längerfristig nicht mehr so unbeholfen und unfreiwillig lustig zugehen wird, wenn mehr leistungsfähige KI im Einsatz ist. Also genieße ich jetzt (und meine wenigen echten Leser hoffentlich auch) diese Perlen der Kommunikation.
2023.02.07, 21:23 -
C. Araxe
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Vorsicht,
bissige Blogggerin! Inquisition
Katakomben
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Gehenna